Umfrage: Jeder dritte in Corona-Krise im Homeoffice

Umfrage: Jeder dritte in Corona-Krise im Homeoffice

Jeder dritte Beschäftigte ist laut einer Umfrage in der Corona-Krise ins Homeoffice gewechselt. 35 Prozent gaben in der ersten Aprilhälfte an, teilweise oder vollständig von zu Hause aus zu arbeiten, wie das Deutsche Institut der Wirtschaftsforschung auf Basis des Sozio-ökonomischen Panels ermittelte.

Eine Frau sitzt vor einem Laptop und telefoniert

© dpa

Eine Frau sitzt vor einem Laptop und telefoniert.

Aber sind sie dort auch produktiv? Jeder Zehnte meint, dass er zu Hause sogar mehr Arbeit erledigen kann als im Büro. 40 Prozent der Betroffenen machen die gegenteilige Erfahrung: Sie schaffen weniger. Die Forscher des DIW vermuten, dass dies daran liegt, dass Schulen und Kitas geschlossen wurden und Kinder zu Hause betreut werden mussten. Das Sozio-ökonomischen Panel ist eine repräsentative jährliche Wiederholungsbefragung privater Haushalte.
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will per Gesetz ein Recht auf Arbeit von zu Hause schaffen. Jeder, der möchte, solle demnach auch nach der Corona-Pandemie im Homeoffice arbeiten können. Heil berief sich auf Schätzungen, wonach die Zahl der Arbeitnehmer im Heimbüro in der Corona-Krise von 12 auf 25 Prozent aller Beschäftigten gestiegen sei.
Homeoffice
© dpa

Homeoffice

Welche Vorteile hat die Arbeit von zu Hause aus? Vereinbarkeit von Beruf und Familie? Wie organisiert man die Arbeit im Homeoffice? mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 13. Mai 2020 16:30 Uhr

Weitere Meldungen