SPD fordert strenges Hygienekonzept für Gastwirte

SPD fordert strenges Hygienekonzept für Gastwirte

Vor der Wiedereröffnung von Teilen der Gastronomie am Freitag, den 13. Mai 2020 fordert die Berliner SPD-Fraktion schärfere Hygiene-Vorgaben für die Gastwirte. Die Regelungen für Restaurants und Gaststätten müssten «detaillierter und eindeutiger» sein, als in der geltenden Corona-Verordnung beschrieben, teilte die Fraktion am Dienstagabend mit.

Unbesetze Stühle lehnen an Tische von geschlossenen Cafes

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Unbesetze Stühle lehnen an Tische von geschlossenen Cafes.

Gaststätten mit eigenem Essensangebot dürfen ab Freitag wieder bis 22 Uhr ihre Innen- und Außenbereiche öffnen. Unter anderem müssen sie einen Abstand zwischen den Tischen inklusive Stühlen von 1,5 Meter bewahren. Buffets bleiben verboten, die Gäste dürfen nur an ihren Plätzen bedient werden. Außerdem gelten allgemeine Hygienevorschriften, die etwa das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Gewerbebetrieben regeln.

Hygienekonzept ähnlich dem für Schulen gefordert

In einem am Dienstag beschlossenen Antrag forderten die Abgeordneten der Regierungsfraktion Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) auf, noch vor Freitag ein «transparentes und nachvollziehbares Hygienekonzept» vorzulegen, wie es auch Voraussetzung für die Wiedereröffnung der Schulen sei.

Weitere Soforthilfen für kleine und mittlere Unternehmen

In einem weiteren laut Mitteilung am Dienstag beschlossenen Antrag forderten die SPD-Abgeordneten zudem weitere Soforthilfen für kleine und mittlere Unternehmen in Berlin: Die Zuschüsse müssten nicht zurückgezahlt werden und sollen als Liquiditätshilfe eingesetzt werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 13. Mai 2020 08:54 Uhr

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