Laptops sollen in Berlins Verwaltung neuer Standard werden

Laptops sollen in Berlins Verwaltung neuer Standard werden

Laptops und mobiles Arbeiten sollen in der Berliner Verwaltung zum Standard werden. Stationäre PCs könnten dann bald die Ausnahme sein, teilte die Senatsverwaltung für Inneres am Montag mit. Das Ziel sei, die mobile Arbeitsfähigkeit auch nach Beendigung der Corona-Krise deutlich auszubauen. Für das Arbeiten im Büro oder zu Hause soll jeweils das gleiche Gerät zum Einsatz kommen.

Mann an Laptop

© dpa

Ein Mann tippt auf einer Tastatur eines Laptops.

Außerdem sollen deutlich mehr Verwaltungsmitarbeiter sichere Datenleitungen nutzen können: Voraussichtlich ab Ende Mai werden der Senatsverwaltung zufolge die parallel möglichen Einwahlen über sichere VPN-Zugänge um 10 000 auf 12 500 erhöht. Kritiker hatten nach Beginn der Corona-Pandemie moniert, die Berliner Verwaltung sei denkbar schlecht auf das mobile Arbeiten vorbereitet.
So hatte der FDP-Digitalexperte Bernd Schlömer bemängelt, die technische Ausstattung in den Behörden sei massiv veraltet, die digitale Infrastruktur müsse schnellstmöglich ausgebaut werden, um das Arbeiten im Home Office zu ermöglichen. Eine schriftliche Anfrage des FDP-Abgeordneten an den Senat hatte ergeben, dass den fast 100 000 Mitarbeitern der Verwaltung zum Beginn der Corona-Krise gerade einmal 11 500 mobile Rechner zur Verfügung standen.
Andreas Murkudis
© Max Lautenschläger

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 11. Mai 2020 17:23 Uhr

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