Müller: Vor 100 Jahren wurde Berlin zur Weltstadt

Müller: Vor 100 Jahren wurde Berlin zur Weltstadt

Die Schaffung Groß-Berlins vor 100 Jahren ist nach den Worten des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller (SPD) eines der bedeutsamsten Ereignisse der Stadtgeschichte.

Michael Müller

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Michael Müller (SPD) bei einer Pressekonferenz.

Das Groß-Berlin-Gesetz wurde am 27. April 1920 verabschiedet. «Der auf den ersten Blick nur formale Akt war die wesentliche Voraussetzung dafür, dass sich unsere Stadt zu der Weltmetropole entwickeln konnte, die sie durch alle Höhen und Tiefen der vergangenen 100 Jahre geworden ist», teilte Müller am Freitag mit. Mit Inkrafttreten des Gesetzes am 1. Oktober 1920 wurde Berlin mit seinen 3,8 Millionen Einwohnern nach New York und London zur damals drittgrößten Stadt der Welt.
«Wie vor 100 Jahren sind heute Zuwanderung, der Arbeitsmarkt oder Wohnungsmangel elementare soziale Fragen», sagte Müller. «Auf der anderen Seite steht das freiheitliche und demokratische Berlin der 1920er-Jahre mit seiner weltweit ausstrahlenden und bis heute wirkenden kulturellen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Energie.» Die Bedeutung von Freiheit und Weltoffenheit sei Berlin auch 100 Jahre später geblieben.
Der für den 25. April vorgesehene Festakt zum Jubiläum ist wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. Die Eröffnung der Groß-Berlin-Ausstellung im Märkischen Museum wurde ins zweite Halbjahr verschoben.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 24. April 2020 13:39 Uhr

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