Eisbären zu Verbot von Spielen mit Publikum: Intern bewerten

Eisbären zu Verbot von Spielen mit Publikum: Intern bewerten

Das Verbot öffentlicher Sportveranstaltungen mit Zuschauern in der Hauptstadt bis zum 24. Oktober beschäftigt in der Coronakrise auch die Eisbären Berlin. «Wir haben die heutigen Entscheidungen des Berliner Senats natürlich zur Kenntnis genommen und werden diese neuen Informationen jetzt intern bewerten und mit den Kolleg*innen der DEL und der anderen Proficlubs in Berlin in intensive Gespräche gehen», sagte Geschäftsführer Peter John Lee am Dienstagabend in einer Mitteilung des Vereins aus der Deutschen Eishockey Liga auf Twitter.

Peter John Lee

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Peter John Lee, der Geschäftsführer der Eisbären Berlin.

Zuvor hatte der Senat beschlossen, dass sportliche Veranstaltungen nur stattfinden dürfen, wenn «keine Zuschauerinnen und Zuschauer zugelassen werden». Die entsprechende Verordnung über das «Verbot von Großveranstaltungen» gilt bis zum 24. Oktober.
Die aktuelle DEL-Saison war aufgrund der Coronavirus-Pandemie direkt vor dem Playoffstart abgebrochen worden. Die Deutsche Eishockey Liga hofft weiterhin auf den 18. September als Starttermin für die neue Spielzeit 2020/21.
Bei der Frage, ob die Berliner Clubs der Fußball-Bundesliga bis zum 24. Oktober zuhause ohne Publikum spielen, hatte Berlins Regierender Bürgermeister Michael bei einer Pressekonferenz am Dienstag gesagt: «Wir wollen diese Anzahl von Menschen nicht zulassen an einem Ort, dann trifft das natürlich auch die Ligaspiele.» Der SPD-Politiker betonte aber auch, dass es «eine bundesweite Verständigung» geben müsse zwischen der Politik und der Liga, «wie man damit vernünftig umgeht. Ob man solche Geisterspiele zulässt oder nicht und in welchem Rahmen das dann stattfindet.» Dies habe Berlin «nicht alleine oder isoliert» geregelt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 21. April 2020 21:21 Uhr

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