Berliner halten Corona-Abstandsregeln weitestgehend ein

Berliner halten Corona-Abstandsregeln weitestgehend ein

In Berlin haben sich die Menschen am Karfreitag laut einer ersten Einschätzung der Polizei zunächst überwiegend an die Corona-Abstandsregeln gehalten.

  • Siegessäule (1)© dpa
    10.04.2020, Berlin: Auf dem großen Stern ist wenig Verkehr.
  • Spaziergänger© dpa
    Spaziergänger laufen über den Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor
Bislang habe die Polizei keine größeren Verstöße registriert, sagte eine Sprecherin am Nachmittag (10. April 2020). Wie bei dem schönen Wetter zu erwarten seien in einigen Grünanlagen viele Menschen unterwegs. Als Beispiele nannte sie das Tempelhofer Feld, den Schlossgarten Charlottenburg und die Gärten der Welt.

Verstärkte Kontrollen während der Feiertage

Die Polizei kontrollierte am Freitag deutlich verstärkt, ob sich die Menschen an die Corona-Verordnung halten. Nach Angaben der Sprecherin waren stadtweit rund 500 Kräfte der Einsatzhundertschaften unterwegs. Dazu kämen etwa 220 Beamte der jeweiligen Polizeiabschnitte, die auch kontrollierten. Die Polizei fahre zudem mit Lautsprecherwagen durch die Straßen und informiere die Menschen mit Durchsagen auf mehreren Sprachen, sagte die Sprecherin. Weiterhin werde man mit Pferden der Bundespolizei unterstützt, die unter anderem in den Wäldern eingesetzt werden.

Mindestabstand von 1,50 Meter ist einzuhalten

Um die Verbreitung des Coronavirus einzuschränken, müssen Menschen einen Mindestabstand von 1,50 Meter halten. Gruppen mit mehr als zwei Personen dürfen nicht zusammen spazieren gehen, es sei denn, sie leben in einem Haushalt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 10. April 2020 21:31 Uhr

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