Mehr als 4500 Klinik-Beschäftigte fordern mehr Geld

Mehr als 4500 Klinik-Beschäftigte fordern mehr Geld

Mehr als 4500 Beschäftige der Kliniken Charité und Vivantes haben eine Petition für einen besseren Gesundheitsschutz und einen Belastungszuschlag unterschrieben. Das teilte die Gewerkschaft ver.di am Donnerstag mit. Die Angestellten fordern unter anderem ausreichend Schutzkleidung für die Angestellten, eine engmaschige Testung und eine sofortige Belastungszulage.

Michael Müller (SPD) spiegelt sich in einem Monitor

© dpa

Michael Müller (SPD) spiegelt sich in einem Monitor.

Die Unterschriftenliste soll am kommenden Donnerstag digital überreicht werden. Zu einer Videokonferenz seien der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD), Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) und Abgeordnete des Abgeordnetenhauses eingeladen.
Corona-Studie
© Max-Planck-Gesellschaft

Große Berliner Corona-Studie

Wie erging es Ihnen vor, während und nach dem Lockdown? Ihre Erfahrungen sind wichtig - damit wir derartige Herausforderungen zukünftig besser bewältigen können. mehr

Die bereits vom Senat angekündigten Einsatzprämien in Höhe von insgesamt 450 Euro seien ein Schritt in die richtige Richtung, reichten aber nicht aus, hieß es von ver.di. In anderen Kliniken würden 500 Euro pro Monat als Zuschlag bezahlt. Der Berliner Senat solle ausreichend Geld zur Verfügung stellen, damit es eine echte Anerkennung der Belastung für alle Krankenhausbeschäftigten gebe, forderte die Gewerkschaft.
Der Regierende Bürgermeister Müller hatte am Montag im rbb-Inforadio einen Zuschlag für Krankenpfleger und Ärzte von Charité und Vivantes wegen der Corona-Krise angekündigt. Sie sollen von April bis Juni monatlich 150 Euro mehr bekommen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 9. April 2020 17:18 Uhr

Weitere Meldungen