Polizei kontrolliert auch auf dem Wasser

Polizei kontrolliert auch auf dem Wasser

Die Hauptstadt-Polizei will an den Ostertagen auch auf dem Wasser kontrollieren, ob sich die Berliner an die Corona-Abstandsregeln halten.

Ein Boot der Wasserschutzpolizei fährt in einem Kanal

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Ein Boot der Wasserschutzpolizei fährt in einem Kanal.

Die Einsatzkräfte werden wieder stadtweit auch in Grünanlagen und Waldgebieten unterwegs sein, sagte eine Sprecherin am Mittwoch. Von Karfreitag bis Ostersonntag werden nach bisheriger Planung tagsüber jeweils knapp 500 Polizisten darüber wachen, dass die Regeln zur Eindämmung des Coronavirus eingehalten werden. «Auch die Wasserschutzpolizei fährt Streife.»
Der private Paddler dürfe in sein Boot steigen und aufs Wasser, auf Steganlagen dürften aber keine Gruppen wie etwa Segelclubs zusammenkommen, sagte die Sprecherin. Bei voraussichtlich schönem Wetter werde es wohl viele Menschen ins Freie ziehen. Das Einhalten der Mindestabstände von 1,50 Meter werde die größte Herausforderung. Mehr als zwei Menschen, die nicht zu einem Haushalt gehören, dürfen nicht zusammenkommen.
Die Polizei setze wie bisher auf Transparenz, Augenmaß und Kommunikation, betonte die Sprecherin. Bei Unbelehrbaren werde aber geahndet. Die Planungen für den Ostermontag seien noch nicht abgeschlossen, sie sollen sich dann an den Erfahrungen der vorherigen Tage orientieren, so die Polizeisprecherin.
Seit dem 14. März hat die Polizei 2164 Objekte kontrolliert. In 850 Fällen wurden sofortige Schließungen etwa von Lokalen, Imbissen, Shisha-Bars oder Wettbüros angeordnet. Seit dem 23. März wurden zudem 968 Ordnungswidrigkeiten als Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt.
Stand Up Paddling auf der Spree
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 8. April 2020 20:42 Uhr

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