Extinction Rebellion: Keine blockierten Straßen

Extinction Rebellion: Keine blockierten Straßen

Nach Straßenblockaden in den vergangenen Tagen durch Aktivisten der Umweltbewegung Extinction Rebellion in Berlin hat die Polizei am Samstagvormittag keine Störungen gemeldet.

Ein Aktivist von Extinction Rebellion

© dpa

Ein Aktivist der Umweltbewegung „Extinction Rebellion" schwingt auf Marschallbrücke eine Flagge.

In der Stresemannstraße nahe des Anhalter Bahnhofs hielten sich noch mehrere hundert Menschen auf, teilte ein Sprecher vor Ort mit. «Sie halten Small-Talk in der Sonne. Die Lage ist ruhig.». Der Verkehr werde nicht blockiert. Zuvor hatten nach Angaben einer Polizeisprecherin «Personen im einstelligen Bereich» versucht, die Eingänge zum Bundesumweltministerium zu blockieren.
Wegen zahlreicher Demonstrationen in Berlin sowie dem Wunsch nach stärkerem Schutz jüdischer Einrichtungen forderte die Gewerkschaft der Polizei (GdP) mehr Einsatzkräfte in der Hauptstadt. «Unsere Kollegen werden ständig alarmiert, Dienstpläne komplett verworfen und Überstunden ohne Ende geschoben. Aktuell bräuchten wir das Personal von zehn Einsatzhundertschaften», forderte GdP-Landesvize Stephan Kelm am 12. Oktober 2019. Die Polizei Berlin wollte die Größenordnung auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur nicht bestätigen. «Wir geben dazu keinen Kommentar ab. Aber grundsätzlich besteht in einer großen Stadt wie Berlin immer Personalbedarf».

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 12. Oktober 2019 13:36 Uhr

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