Berlin baut weitere Flüchtlingsunterkünfte

Berlin baut weitere Flüchtlingsunterkünfte

Berlin plant in mehreren Bezirken neue Flüchtlingsunterkünfte. Für sechs Standorte mit rund 1150 Plätzen würden kurzfristig Bauanträge eingereicht, teilte das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) am 17. September 2019 mit. Die Wohnungen sollen langfristig nicht nur für Flüchtlinge, sondern auch für Studierende, Senioren oder Familien zur Verfügung stehen.

  • Flüchtlingsunterkunft in modularer Bauweise (2)© dpa
    Blick auf die erste Berliner Flüchtlingsunterkunft in modularer Bauweise am 27.01.2017 in Marzahn-Hellersdorf in Berlin.
  • Flüchtlingsunterkunft in modularer Bauweise (1)© dpa
    Blick auf die erste Berliner Flüchtlingsunterkunft in modularer Bauweise am 27.01.2017 in Marzahn-Hellersdorf in Berlin.
Die Unterkünfte entstehen demnach in der Rauchstraße 22 (Spandau/300 Plätze), Kirchstraße 69 (Pankow/320 Plätzen), Bohnsdorfer Weg 109-119 (Treptow-Köpenick/270 Plätze) und Ratiborstraße 14 c-g (Friedrichshain-Kreuzberg/250 Plätze).

Für weitere Standorte seien Bauanträge in Vorbereitung

Dabei handelt es sich um die Fröbelstraße 15 (Pankow), Zossener Straße 156 (Marzahn-Hellersdorf), Rudower Straße 184 (Neukölln), Hassoweg 8 (Treptow-Köpenick), Askanierring 70-108A (Spandau) und Rheinpfalzallee 83, 91, 93 (Lichtenberg).

Flüchtlingsunterkünfte werden in Fertigbauweise errichtet

Bei den neuen Unterkünften handelt es sich laut LAF um eine neue Generation modularer Gebäude, die in Fertigbauweise errichtet werden. Sie werden MUFs genannt. Die Wohnungen sollen langfristig nicht nur für Flüchtlinge, sondern auch für Studierende, Senioren oder Familien zur Verfügung stehen. Aktuell betreut das LAF rund 22 000 Flüchtlinge in rund 90 Unterkünften. Das Amt ist für Menschen zuständig, deren Asylanträge noch nicht entschieden sind.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 17. September 2019 12:55 Uhr

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