Berliner holen Weimarer-Dreieck-Preis

Berliner holen Weimarer-Dreieck-Preis

Für ein Projekt der interkulturellen Jugendbegegnung erhält eine gemeinnützige Gesellschaft aus Berlin den Weimarer-Dreieck-Preis. Das Projekt habe schwerhörige und gehörlose Jugendliche aus Polen, Frankreich und Deutschland zusammengebracht, teilte der Verein «Weimarer Dreieck» am Freitag mit. Die anspruchsvolle Begegnung habe unter Beweis gestellt, dass interkulturelles Lernen zwischen drei Nationen, aber auch zwischen hörenden und hörgeschädigten Kulturen auf freundschaftlicher Basis und mit viel Engagement stattfinden kann, hieß es in der Mitteilung.

Der Preis ist mit 2000 Euro dotiert. Er soll am 29. August an das Centre Français de Berlin in Weimar vergeben werden.
Das Weimarer Dreieck wurde bei einem Treffen der Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Polens 1991 in Weimar ins Leben gerufen. Der Verein verleiht den Preis seit 2012 für zivilgesellschaftliches Engagement.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 23. August 2019 13:00 Uhr

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