Berlin will Migranten von «Sea-Watch 3» aufnehmen

Berlin will Migranten von «Sea-Watch 3» aufnehmen

Berlin hat seine Bereitschaft bekräftigt, Migranten von dem in Italien festgesetzten Rettungsschiff «Sea-Watch 3» zu helfen.

Seenotrettung im Mittelmeer

© dpa

Menschen steigen von Bord des Rettungsschiffs «Sea-Watch 3» nach dem Anlegen im Hafen der Insel Lampedusa.

«Grundsätzlich wollen wir in Seenot gerettete Flüchtlinge in Berlin aufnehmen», sagte Integrationssenatorin Elke Breitenbach (Linke) dem «Tagesspiegel» (2. Juli 2019). Zunächst sei nun aber der Bund am Zug, hier aktiv zu werden.
Erst vor kurzem hatte Berlin einige Flüchtlinge aus Nigeria und Ghana aufgenommen, die im April im Mittelmeer aus Seenot gerettet worden waren. Die Hauptstadt gehört dem kommunalen «Bündnis sichere Häfen» an, dessen Mitglieder sich bereit erklärt haben, zusätzliche Mittelmeer-Flüchtlinge aufzunehmen. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hatte es vor kurzem als «humanitäre und auch historische Pflicht» bezeichnet, geflüchteten Menschen zu helfen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 2. Juli 2019 11:44 Uhr

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