Berliner CDU will Sportstätten ganzjährig nutzbar machen

Berliner CDU will Sportstätten ganzjährig nutzbar machen

Die CDU will Sportanlagen in Berlin ganzjährig nutzbar machen. So könnten etwa Tennisplätze oder Freibäder mit Traglufthallen überbaut werden, heißt es in einem Papier, das die CDU-Fraktion am Wochenende auf einer Klausurtagung in Thüringen beraten wollte. Dadurch könnten sie auch in der kalten Jahreszeit betrieben werden. Großspielfelder könnten auch im Winter etwa von Fußballvereinen bespielt werden, wenn sie mit Kunstrasen und Flutlichtanlagen ausgestattet seien.

Menschen stehen auf einem Tennisplatz

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Zwei Menschen stehen auf einem Tennisplatz. Foto: Sven Hoppe/Archivbild

Umgekehrt plädiert die CDU dafür, Hallenbäder auch im Sommer zu öffnen. «Jahr für Jahr werden zahlreiche Bäder zwischen Mai und August vom Netz genommen. Aufgrund des hohen Bedarfs an Schwimmflächen ist diese Praxis nicht akzeptabel», heißt es in dem Papier weiter, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Auch Turnhallen müssten im Sommer, wenn sich viele Sportarten ins Freie verlagerten, einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden.
Mit dem Bevölkerungszuwachs in Berlin gehe «ein erhöhter Bedarf an Bewegungsräumen» einher, begründet die CDU ihren Vorstoß. «Die mit der Schulbauoffensive entstehenden Sportflächen können den wachsenden Bedarf nur geringfügig bedienen.» Aktuell fehlten laut Senat rund 220 Hallen und 120 Großspielfelder. Daher müssten bestehende Sportstätten - insgesamt sind es rund 4500 - effizienter genutzt werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 4. Mai 2019 10:10 Uhr

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