Kolonial-Objekte: Kulturminister wollen gemeinsame Position

Kolonial-Objekte: Kulturminister wollen gemeinsame Position

Die Kulturminister von Bund und Ländern feilen an einer gemeinsamen Position zur Restitution von Objekten aus der Zeit kolonialen Unrechts. Mit dem Papier soll die weitere Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit Deutschlands beschrieben werden. Dabei soll es vor allem um den Umgang mit kolonialen Sammlungsobjekten in den Museen gehen, hieß es aus dem Umfeld der Ministerrunde. Die gemeinsame Erklärung soll auch kommunale Spitzenverbände einbinden.

Der Hamburger Kultursenator Carsten Brosda

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Der Hamburger Kultursenator Carsten Brosda. Foto: Maja Hitij/Archiv

Die Kulturminister kommen erstmals am 13. März in Berlin in dieser Runde zusammen. Das im vergangenen Jahr eingerichtete Gremium ist organisatorisch an die Kultusministerkonferenz (KMK) angelehnt, Beschlüsse der Kulturminister sollen als KMK-Positionen gewertet werden. Als erster Vorsitzender der Kulturministerkonferenz ist der Hamburger Kultursenator Carsten Brosda (SPD) vorgesehen.
Während der ersten Kulturministerkonferenz geht es zudem um den Umgang mit NS-Raubkunst, Fragen der kulturpolitischen Verantwortung in Zeiten rechtspopulistischer Angriffe auf die Kunst- und Meinungsfreiheit, sowie die Abstimmung von Förderprogrammen zwischen Bund und Ländern.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 26. Februar 2019 12:20 Uhr

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