Kranke Elefantenkuh im Berliner Zoo eingeschläfert

Kranke Elefantenkuh im Berliner Zoo eingeschläfert

Die Asiatische Elefantenkuh Iyoti im Berliner Zoo ist im Alter von 45 Jahren eingeschläfert worden. Tierärzte haben sie am Samstag von ihren Leiden erlöst, nachdem sie zu schwach war, um sich zu bewegen, wie der Zoo am Sonntag mitteilte. Iyoti litt demnach unter einer Herzschwäche und musste täglich Herztabletten nehmen. Zudem hatte das Tier Entzündungen an den Füßen. Die Elefantenkuh bekam Schmerzmittel und Antibiotika. Eine Verschlechterung seit Dezember habe jedoch nicht mehr aufgehalten werden können.

Bereits am Freitag habe die Elefantin «sehr teilnahmslos gewirkt» und weder Futter noch Wasser angenommen. «Iyoti hatte keine Kraft mehr, sich ins Haus zu bewegen. Um ihr den sicheren Tod in der Nacht durch Unterkühlung zu ersparen, haben wir uns entschieden, sie einzuschläfern», sagte der leitender Tierarzt Dr. Andreas Ochs.
Mit 45 Jahren sei sie für eine Elefantin schon sehr alt gewesen, erklärte Zoo-Sprecherin Christiane Reiss. Das Tier kam 1977 als Geschenk der indischen Ministerpräsidentin Indira Gandhi nach Berlin. Nach Iyotis Tod leben noch fünf Asiatische Elefanten im Zoo Berlin - die Kühe Drumbo (48), Carla (45), Pang Pha (31), Anchali (6) und der Bulle Victor (24).

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 17. Februar 2019 15:30 Uhr

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