Mitarbeiter der Senatsverwaltungen zu Warnstreik aufgerufen

Mitarbeiter der Senatsverwaltungen zu Warnstreik aufgerufen

Nach Erziehern und Bibliotheksmitarbeitern sind nun Beschäftigte von Berliner Senatsverwaltungen zu einem Warnstreik für höhere Gehälter aufgerufen.

Senatsverwaltung für Finanzen

© dpa

«Senatsverwaltung für Finanzen» steht auf einem Schild.

Heute sollen sie sich vor dem Dienstsitz des Berliner Finanzsenators Matthias Kollatz (SPD) zu einer Kundgebung versammeln. Die Gewerkschaft Verdi rechnet mit rund 200 Teilnehmern. Sie schätzte die Auswirkungen für Bürger durch den Warnstreik als vergleichsweise gering ein. Man wolle vielmehr ein Signal in der laufenden Tarifrunde an die Arbeitgeberseite senden.
Hintergrund sind die Tarifverhandlungen für den Öffentlichen Dienst der Länder. Sie starteten am 21. Januar und werden an diesem Mittwoch und Donnerstag (6./7. Februar) fortgesetzt. Kollatz ist Verhandlungsführer für die Tarifgemeinschaft der Länder. Die Gewerkschaften fordern Verbesserungen im Gesamtvolumen von sechs Prozent, mindestens aber 200 Euro pro Monat. Die Tarifgemeinschaft der Länder lehnt das als zu hoch ab.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 4. Februar 2019 08:13 Uhr

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