Hundehalter scheitern mit Verfassungsbeschwerden

Hundehalter scheitern mit Verfassungsbeschwerden

Drei Hundebesitzer hatten mit ihren Beschwerden gegen das neue Berliner Hundegesetz keinen Erfolg beim Verfassungsgerichtshof.

Drei Hunde

© dpa

Trotz Leinenzwang sind zwei Hunde auf der Torstraße in Berlin nicht angeleint.

Das Gericht wies die Beschwerden zurück, teilte der Berliner Verfassungsgerichtshof am Donnerstag (24. Januar 2019) mit. Ein Hundehalter hatte sich gegen eine Auflage von 2016 gewehrt, nach der ein Vierbeiner draußen am Halsband seine Adresse tragen muss. Der Mann sah seine eigene Privatsphäre verletzt. Die Richter argumentierten, dass er die Adresse auch verdeckt an Halsband oder Geschirr befestigen könne.

Hobbyzüchter brauchen Sachkundenachweis

Die andere Beschwerde reichten zwei Hobby-Hundezüchter ein, die in einem Verein Welpen aufziehen. Der Verkauf junger Hunde unter einem Jahr ist ihnen ohne offiziell nachgewiesene Fachkenntnisse seit 2016 verboten. Denn das Gesetz will illegalem Welpenhandel einen Riegel vorschieben. Das Gericht riet den Hobby-Züchtern, eine Sachkundeprüfung abzulegen. Dann dürften sie ihre Welpen wieder verkaufen.
Müder Hund
© dpa

Hunderatgeber

Ratgeber für Hundehalter mit Tipps zur Erziehung, Pflege, Ernährung und zum Verhalten von Hunden. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 24. Januar 2019 16:48 Uhr

Weitere Meldungen