Geldtransporter-Fahrer setzen Warnstreik fort

Geldtransporter-Fahrer setzen Warnstreik fort

Beschäftigte der Geld- und Wert-Branche in Berlin und Potsdam haben am Donnerstag ihren Warnstreik fortgesetzt.

Geldautomat

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Eine Geldbörse mit einem 50-Euroschein wird vor einen Geldautomaten gehalten.

Rund 70 Mitarbeiter aus Berlin würden am Donnerstag (03. Januar 2019) zu einer Kundgebung in der Hauptstadt erwartet, sagte Benjamin Roscher, Landesfachbereichsleitung von Verdi. In Potsdam rechnet Verdi mit 120 bis 140 Beschäftigten, die in den Warnstreik treten. Derzeit werde darüber beraten, ob der Warnstreik am Freitag weitergeführt werden soll, erklärte Roscher.

Verbraucher tangiert der Streik bislang wenig

Am Vortag waren etwa 110 Mitarbeiter der Firma Prosegur am Standort Potsdam sowie rund 80 Beschäftigte der Firma Ziemann in Marzahn dem Aufruf der Gewerkschaft Verdi gefolgt. Für Verbraucher hatten die Ausstände bislang kaum Folgen, teilte die Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste (BDGW) mit.

Gewerkschaft fordert höheren Stundenlohn

Mit den Warnstreiks will die Gewerkschaft den Druck auf die Arbeitgeberseite im Tarifstreit erhöhen. Verdi fordert eine Erhöhung des Stundenlohns um 1,50 Euro für die bundesweit rund 12 000 Beschäftigten sowie die Angleichung der Löhne in Ost und West.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 3. Januar 2019 09:48 Uhr

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