Flüchtlingsrat kritisiert Zustände in Hangars

Flüchtlingsrat kritisiert Zustände in Hangars

Zum Tag der Menschenrechte hat der Berliner Flüchtlingsrat «katastrophale Zustände» in der Berliner Asylaufnahme kritisiert. Der Verein forderte das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten und Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke) erneut auf, die menschenunwürdige Notunterkunft in den Tempelhofer Hangars sofort zu schließen, hieß es am Montag in einer Erklärung.

Ein Kind läuft durch den Hangar 2 in Tempelhof

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Der Berliner Flüchtlingsratb hat «katastrophale Zustände» in der Berliner Asylaufnahme kritisiert. Foto: Kay Nietfeld/Archiv

«Die Situation ist nicht so, wie wir sie uns wünschen. Deshalb arbeiten wir dringend an einer Lösung», sagte Verwaltungssprecherin Regina Kneiding. Auch die Verwaltung wolle das Zentrum in den Hangars so schnell wie möglich schließen.
Kneiding verwies auf das bis Ende 2019 geplante neue Ankunftszentrum für Flüchtlinge in Reinickendorf. Als Zwischenlösung werden Asylsuchende demnach aber bereits jetzt schon in einer Unterkunft in der Schmidt-Knobelsdorf-Kaserne untergebracht.
Der Tag der Menschenrechte am 10. Dezember erinnert an die Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die am 10. Dezember 1948 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 10. Dezember 2018 15:40 Uhr

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