Umweltschützer, Kurden und Pegida: Demo-Samstag in Berlin

Umweltschützer, Kurden und Pegida: Demo-Samstag in Berlin

Die Berliner Polizei muss sich wieder auf ein demonstrationsreiches Wochenende einstellen. Einige tausend Menschen wollen am Samstag ab 12.00 Uhr durch das Regierungsviertel ziehen, um für mehr Umweltschutz zu demonstrieren. «Kohle stoppen - Klimaschutz jetzt», lautet das Motto der Demonstration, die von mehreren Verbänden und Initiativen geplant wurde und am Kanzleramt beginnen und enden soll. 3000 Teilnehmer sind angemeldet. Gleichzeitig ist eine ähnliche Kundgebung in Köln geplant. Anlass sind der Weltklimagipfel in Polen und ein Treffen der Kohle-Kommission in Berlin.

Demo anlässlich der Sitzung der Kohlekommission

© dpa

Ein Demonstrant hält ein Schild mit der Aufschrift «Kohle stoppen». Foto: Fabian Sommer/Archiv

Ebenfalls um 12.00 Uhr beginnt eine Demonstration kurdischer Gruppen zum 25-jährigen Verbot der extremistischen Arbeiterpartei PKK. 2000 Menschen wollen unter dem Motto «Gemeinsam gegen Polizeigesetze, PKK-Verbot und Nationalismus» vom Alexanderplatz zum Spreewaldplatz in Kreuzberg laufen.
Rechtspopulisten aus der Initiative Pegida haben zum Protest gegen die Einwanderungspolitik aufgerufen. Auf der Ostseite des Brandenburger Tores ist für 14.00 Uhr die Demonstration «Migrationspakt stoppen - Merkel muss weg» mit 500 Teilnehmern angemeldet.
Außerdem gibt es am Sonnabend mittags eine Demonstration gegen die Sanktionen für Syrien vor der Vertretung der Europäischen Kommission am Pariser Platz sowie Proteste gegen die jüngste Wahl in Brasilien im Oktober.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 28. November 2018 15:00 Uhr

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