Berliner SPD will Bürger mit 500 Millionen Euro entlasten

Berliner SPD will Bürger mit 500 Millionen Euro entlasten

Die Berliner SPD will die Bürger schrittweise mit rund 500 Millionen Euro im Jahr sozial entlasten. Der Landesvorstand verständigte sich am Samstag bei einer Klausurtagung in Berlin auf ein Zehn-Punkte-Programm, das als Antragsgrundlage für den Parteitag Mitte November dienen soll.

Michael Müller (SPD)

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Michael Müller (SPD), Regierender Bürgermeister von Berlin, liest im Berliner Abgeordnetenhauses ein Dokument. Foto: Gregor Fischer/Archiv

Vorgesehen ist unter anderem, bei der Vergabe öffentlicher Aufträge einen Mindestlohn von elf Euro festzuschreiben. Für die rund 110 000 Landesbeschäftigten soll es ab 2021 eine Art Berlinzulage von 150 Euro im Monat geben.
«Wir wollen die soziale Situation in der Stadt verbessern und vor allem mittlere und untere Einkommensgruppen deutlich entlasten», sagte der SPD-Landesvorsitzende und Regierende Bürgermeister Michael Müller. Angesichts der schlechten Umfrage- und Wahlergebnisse will die SPD mit dem Programm wieder in die Offensive kommen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 20. Oktober 2018 14:40 Uhr

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