Berlins OB Müller: Osten hat mehr Anerkennung verdient

Berlins OB Müller: Osten hat mehr Anerkennung verdient

Der Osten Deutschlands hat nach Meinung von Berlins Regierungschef Michael Müller (SPD) «mehr Anerkennung und Verständnis» verdient. «Viele Ostdeutsche nehmen fehlenden Respekt vor ihrer Lebensleistung und ihren Erfahrungen wahr», beklagte der amtierende Bundesratspräsident am Montag mit Blick auf den bevorstehenden Tag der Deutschen Einheit. Gleichwertige Lebensverhältnisse in Ost und West müssten das Ziel bleiben. «Dazu gehört 28 Jahre nach der Wiedervereinigung auch, dass sich die Löhne und Gehälter endlich angleichen und dass die Unterschiede bei der Rente endlich abgeschafft werden.»

Michael Müller (SPD)

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Michael Müller, Berlins regierender Bürgermeister (SPD). Foto: Arne Immanuel Bänsch/Archiv

In Berlin begannen am Montag die zentralen Feierlichkeiten zum 28. Jahrestag der Deutschen Einheit mit einem dreitägigen Bürgerfest rund um Brandenburger Tor und Reichstag. Sie gipfeln am Mittwoch in einem Festakt in der Staatsoper mit der gesamte Staatsspitze. «Der Tag der Deutschen Einheit ist ein Tag der Freude», erklärte Müller. «Besonders in Berlin können wir stolz darauf sein, was wir erreicht haben: Die Stadt ist zusammengewachsen, die Arbeitslosigkeit sinkt und die Wirtschaft wächst.» Berlin sei eine weltoffene und moderne Metropole, die weltweit für Freiheit stehe.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 1. Oktober 2018 16:00 Uhr

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