Ehrenamt in Berlin weiterhin gefragt

Ehrenamt in Berlin weiterhin gefragt

Ob Suppenküchen für Obdachlose, Kinderheime oder Kleiderkammern - für viele soziale Einrichtungen sind Ehrenamtliche unverzichtbar. Während in ländlichen Regionen immer mehr gemeinnützige Vereine aufgrund von Abwanderung und fehlendem Nachwuchs verschwinden, scheint in Berlin das Interesse an Ehrenämtern noch zu wachsen. «Man kann davon ausgehen, dass Berlin von der Zuwanderung aus den ländlichen Gebieten profitiert», sagt Patrick Gilroy. Er ist Mitverfasser einer aktuellen Studie, die im Auftrag der von Amazon und dem Stifterverband getragenen Förderinitiative «digital engagiert» entstand.

Eine warme Halle für Obdachlose

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Ein Obdachloser bekommt in einem provisorisch errichtete Gebäude der Berliner Stadtmission eine Suppe. Foto: Paul Zinken/Archiv

Dass sich in Berlin wieder mehr Menschen sozial engagieren, macht sich etwa beim Berliner Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement bemerkbar. Dort haben sich rund 83 Mitgliedsorganisationen zusammengeschlossen, die insgesamt über 90 000 Ehrenamtliche in ihren Reihen haben. «Das Interesse an der ehrenamtlichen Arbeit wächst weiterhin. Nur die Themen haben sich verändert», sagt Geschäftsstellenleiterin Carola Schaaf-Derichs. Vor allem im Bereich Flüchtlingshilfe seien viele neue Freiwillige gewonnen worden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 15. September 2018 11:00 Uhr

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