Können Fördervereine Schwimmbäder retten?

Können Fördervereine Schwimmbäder retten?

Um die Schließung von kleineren Schwimmbädern zu verhindern, schließen sich auch in Ostdeutschland immer wieder Bürger zu Fördervereinen zusammen.

Kinder sitzen am Beckenrand in einem Freibad

© dpa

Kinder sitzen am Beckenrand des Freibads in Weberstedt

So können sie Kommunen mit knappen Kassen als Badbetreiber finanzielle Erleichterung verschaffen, sagen Experten. «Ein Förderverein kann für manche kleine Gemeinde daher die Ultima Ratio zum Erhalt der Bäder sein», sagt Joachim Heuser von der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen. Allerdings würden die vielen Aufgaben eines Badbetriebs manche Vereine an ihre Grenzen bringen.

Eintrittspreise decken selten die Kosten

Die Gesellschaft beobachtet seit einigen Jahren einen Schließungstrend bei Schwimmbädern. Zuletzt seien in Deutschland jährlich etwa 40 Bäder geschlossen worden. Und gerade in Ostdeutschland ist die Badinfrastruktur nach Zahlen aus dem Bäderatlas der Gesellschaft deutlich übersichtlicher als im Westen. Ein Grundproblem sei, so Heuser, dass bei kommunalen Bäder die familienfreundlichen Eintrittspreise selten kostendeckend seien.
Stadtbad Charlottenburg  Alte Halle
© Berliner Bäderbetriebe

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 13. August 2018 09:40 Uhr

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