Tausende Berliner Beamte kämpfen um mehr Geld

Tausende Berliner Beamte kämpfen um mehr Geld

Rund 10 000 Berliner Beamte haben Widerspruch gegen ihre Besoldung eingelegt. «Die Einsprüche liegen zum Teil schon viele Jahre zurück», sagte Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) am Dienstag. Die Beamten wollen Nachzahlungen, weil sie sich etwa in der Tariftabelle falsch eingruppiert sehen oder wie Bundesbeamte besoldet werden wollen. Die Forderungen gehen in die Millionen. Kollatz-Ahnen machte jedoch klar: «Jetzt wird erstmal nicht entschieden.» Das habe der Senat am Dienstag beschlossen, um Urteile des Bundesverfassungsgerichts abzuwarten.

Die Personalvertretung habe gewünscht, die Verfahren so lange ruhen zu lassen, erklärte der Senator. Denn bislang entschieden die einzelnen Dienststellen über die Widersprüche - meist gegen die Beamten, die dann nur noch vor Gericht ziehen konnten. Beim Verfassungsgericht liegen nach Senatsangaben mehrere Verfahren zur Berliner Besoldung. Wann Urteile fallen, ist allerdings offen - ebenso ob das Gericht den Beamten Recht gibt. «Wir glauben, dass wir gute Chancen haben, mit unseren Regeln zu bestehen», sagte Kollatz-Ahnen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 5. Juni 2018 15:40 Uhr

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