Südlicher Berliner Ring: Einschränkungen nach Hitzeschäden

Die sommerliche Hitze plagt nicht nur Mensch und Tier, sondern auch ältere Betondecken auf den Autobahnen. Auf einer viel befahrenen Strecke südöstlich von Berlin sind daher weitere Staus möglich.
Baustelle
Ein Schild, das auf eine Baustelle hinweist. Foto: Lino Mirgeler/Archiv © dpa

Berlin/Niederlehme (dpa/bb) - Nach Hitzeschäden auf dem südlichen Berliner Ring müssen Autofahrer noch einige Tage mit Einschränkungen rechnen. Zwar konnten am Freitag auf der A10 zwischen der Anschlussstelle Niederlehme und dem Dreieck Spreeau zwei von drei Fahrspuren wieder freigegeben werden, wie die Sprecherin des Landesbetriebs Straßenwesen Brandenburg, Cornelia Mitschka, sagte.

Allerdings muss ihren Angaben zufolge nun noch die dritte Spur samt Standstreifen ausgebessert werden. Dies sei für die kommende Woche geplant. Voraussichtlich ab Donnerstag herrscht dort dann wieder freie Fahrt an der Stelle.

Mitte dieser Woche war auf der viel befahrenen Autobahn aufgrund der großen Hitze großflächig die Fahrbahn aufgeplatzt («Blow up»). Zwei von drei Fahrspuren in Richtung Dreieck Spreeau mussten daraufhin gesperrt werden. Es bildeten sich viele Staus, da eine Umleitung laut Mitschka praktisch keinen Sinn ergeben hätte. Auch in den kommenden Tagen sei mit weiteren Staus zu rechnen.

Immer wieder kommt es in Deutschland zu sogenannten Blow ups. Betroffen sind betonierte Autobahnen in nahezu allen Regionen des Landes. In dieser Woche wurden etwa auf der A1 in Schleswig-Holstein und auf der A9 in Sachsen-Anhalt ebenfalls Hitzeschäden entdeckt. Auch in Brandenburg passierte es nicht zum ersten Mal.

In der Vergangenheit verhängten die Behörden bei hohen Temperaturen von mehr als 30 Grad auf Autobahnen auch schon Tempolimits von 80 Kilometern in der Stunde, um die Fahrbahnen nicht noch stärker zu beanspruchen. Älterer Betonbelag dehnt sich bei hohen Temperaturen aus. Dadurch kann es zu Aufwölbungen und Verkantungen kommen, die besonders für Motorradfahrer gefährlich werden können.

Eine Sprecherin der für das aktuelle Blow up in Brandenburg räumlich zuständigen Polizeidirektion Süd sagte, ihr seien bislang keine Unfälle bekannt, die auf diesen Hitzeschaden zurückzuführen seien.

Quelle: dpa
Aktualisierung: Freitag, 1. Juni 2018 16:20 Uhr

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(Bilder: dpa; Messe Berlin GmbH; facebook; Twitter; Klicker/pixelio.de)