Arbeitskreis Steuerschätzung in Mainz zusammengekommen

Arbeitskreis Steuerschätzung in Mainz zusammengekommen

Experten des Arbeitskreises Steuerschätzung sind am Montag in Mainz zu ihrer Frühjahrssitzung zusammengekommen. Drei Tage lang gehen sie die erwarteten Einnahmen bei allen Steuerarten durch und rechnen diese dann zusammen. Es sei von besonderer Bedeutung, dass die Schätzung «nicht möglichst hoch, sondern präzise» sei, erklärte die rheinland-pfälzische Finanzministerin Doris Ahnen (SPD) zur Begrüßung der Teilnehmer des Treffens in der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB). Schließlich bilde die Steuerschätzung die Basis für die Haushalts- und Finanzplanung von Bund, Ländern und Kommunen.

Olaf Scholz (SPD)

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Olaf Scholz (SPD), Bundesfinanzminister, in Berlin. Foto: Kay Nietfeld

Die Ergebnisse will Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) am Mittwoch in Berlin vorstellen. Erwartet werden steigende Einnahmen im Vergleich zur Herbst-Schätzung. Damals war geschätzt worden, dass Bund, Länder und Kommunen 2017 mit 734,2 Milliarden Euro an Steuereinnahmen rechnen können - 1,8 Milliarden mehr als zuvor im Mai 2017 angenommen. Insgesamt wurde damit gerechnet, dass die Steuereinnahmen bis zum Jahr 2022 auf 889,6 Milliarden Euro im Jahr steigen könnten.
Dem Arbeitskreis Steuerschätzung gehören Experten vom Bundesfinanz- und Wirtschaftsministerium, der fünf Wirtschaftsforschungsinstitute, des Statistischen Bundesamts, der Bundesbank, des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland, Vertreter der Länderfinanzministerien sowie der Kommunen an.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 7. Mai 2018 09:20 Uhr

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