Füchse verpassen Sieg in Stuttgart

Füchse verpassen Sieg in Stuttgart

Handball-Bundesligist Füchse Berlin hat durch einen Gegentreffer in der letzten Sekunde einen Sieg beim TVB Stuttgart verpasst. In einer nervenaufreibenden Partie mussten sich die Berliner am Ende mit einem 24:24 (12:17) begnügen. Allerdings lagen die Füchse schon mit sechs Treffern zurück. Mit nun 41 Punkten verteidigten die Hauptstädter ihren zweiten Tabellen-Platz, Tabellenführer Rhein-Necker Löwen gewann allerdings. Hans Lindberg mit sieben und Nationalspieler Fabian Wiede mit sechs Toren waren Berlins beste Schützen.

Ohne den verletzten Rückraumspieler Marko Kopljar sah es zunächst gut für die Füchse aus. Aus einer sicheren Abwehr setzten die Gäste schnelle Gegenstöße zur 4:1-Führung nach fünf Minuten. Mit zunehmender Spielzeit schlichen sich aber immer mehr Fehler und Abschluss-Schwächen in das Spiel der Füchse. Stuttgart nutzte dies geschickt aus und konnte sich zudem auf seinen Torhüter Johannes Bitter verlassen, der einige gute Paraden zeigte. Die erstmalige Führung gelang den Schwaben zum 8:7 (17.).
Die Füchse verloren nun völlig den Rhythmus und lagen zur Pause mit 12:17 zurück. Der Start in die zweite Hälfte mit einem starken Petr Stochl statt Silvio Heinevetter im Tor verlief vielversprechend: Die Füchse holten Tor um Tor auf und gingen durch Steffen Fäth nach langer Zeit mit 21:20 in Führung (49.). Sie legten noch zwei nach und hatten mehrfach die Chance, die Partie zu entscheiden. Doch die fehlende Effektivität und Bitter im Stuttgarter Kasten verhinderten den Auswärtssieg.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 29. März 2018 21:10 Uhr

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