Berliner Generalstaatsanwalt geht in Ruhestand

Berliner Generalstaatsanwalt geht in Ruhestand

Nach mehr als einem Jahrzehnt an der Spitze der Berliner Generalstaatsanwaltschaft scheidet Ralf Rother jetzt aus dem Amt. Am Dienstag erhielt der 66-Jährige von Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) seine Ruhestandsurkunde. Rother habe seine Pensionierung zweimal aufgeschoben, um eine reibungslose Übergabe zu ermöglichen, teilte Behrendt mit. Als Nachfolgerin tritt am 1. März die bisherige Polizei-Vizepräsidentin Margarete Koppers an. Um die Neubesetzung hatte es ein langes Hickhack gegeben.

Rother habe sich um die Sicherheit der Hauptstadt verdient gemacht, würdigte der Senator. «Ich wünsche ihm im Ruhestand die Erholung, die er sich als Chef der Berliner Strafverfolgungsbehörden in der Vergangenheit nur selten gegönnt hat.»
Rother hatte als Chef der Berliner Strafverfolgungsbehörden am 1. Januar 2006 begonnen. Der gebürtige Berliner arbeitete seit 1979 für die Berliner Justiz und war zunächst als Staatsanwalt und Richter tätig. 1990 wurde er zum Oberstaatsanwalt und dann 2001 zum Leitenden Oberstaatsanwalt ernannt.
Offiziell wird Rother laut Justizverwaltung am 23. März verabschiedet. Dann soll auch Koppers offiziell in ihr neues Amt eingeführt werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 27. Februar 2018 15:00 Uhr

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