Innenausschuss befasst sich mit Schießständen

Innenausschuss befasst sich mit Schießständen

Kurz bevor Berlins Polizei-Vizepräsidentin Margarete Koppers ihren neuen Posten als Generalstaatsanwältin übernimmt, will die Opposition noch einmal über ihre mögliche Verwicklung in die Affäre um schadstoffbelastete Schießstände debattieren. Heute soll es daher im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses darum gehen, ob und wie viel Koppers von den Problemen wusste.

Dazu kommt die Frage, ob sie sich in ihrer bisherigen Funktion während der vergangenen Jahre genug um den Gesundheitsschutz von Polizisten kümmerte. CDU und FDP haben im Vorfeld der Ausschusssitzung gefordert, dass Koppers persönlich erscheint.
Schießtrainer der Polizei und andere Beamte, die viel Zeit in den Schießständen verbrachten, hatten immer wieder kritisiert, dass die Atemluft dort zum Teil gesundheitsschädlich oder sogar giftig sei. Das soll an altem verbautem Asbest und schlechter Belüftung, die den Pulverdampf nicht absaugt, liegen.
Untersuchungen sollen klären, ob die Vorwürfe zutreffen. Gegen Koppers wurden einige Anzeigen eingereicht. Sie tritt die Stelle als Generalstaatsanwältin am 1. März an. Um deren Besetzung hat es in der Vergangenheit viel Streit und juristische Auseinandersetzungen gegeben.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 19. Februar 2018 02:20 Uhr

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