Verfahren wegen Brandstiftung gegen Häftling

Verfahren wegen Brandstiftung gegen Häftling

Berlin (dpa/bb) - Nach einem Feuer im Gefängnis Berlin-Tegel ist gegen den Insassen der betroffenen Zelle ein Verfahren wegen Brandstiftung eingeleitet worden. Der 34-Jährige erlitt schwere Brandverletzungen und liegt weiter auf einer Intensivstation, wie ein Sprecher der Senatsverwaltung für Justiz am Montag sagte. Das Motiv des Mannes ist demnach unklar, er konnte noch nicht befragt werden. Der Häftling soll sich am Samstagabend in seiner Zelle verbarrikadiert und Feuer gelegt haben.

Blaulicht an Feuerwehrwagen leuchtet

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Ein Blaulicht leuchtet an einem Feuerwehrwagen. Foto: Daniel Bockwoldt/Archiv

Mit Hilfe der Feuerwehr war es dem Gefängnispersonal gelungen, die Zelle zu öffnen und das Feuer zu löschen. Bei dem Brand wurde den Angaben zufolge außer dem mutmaßlichen Brandstifter selbst niemand verletzt. Die betroffene Station kann vorerst allerdings nicht belegt werden - 13 weitere Häftlinge waren nach dem Vorfall auf andere Stationen im Gebäude verteilt worden. In der JVA Tegel hatte es bereits im Oktober einen ähnlichen Fall gegeben.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 5. Februar 2018 17:50 Uhr

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