Selfie-Sticks in vielen deutschen Museen tabu

Selfie-Sticks in vielen deutschen Museen tabu

Das Fotografierverbot hat sich gelockert, Selfie-Sticks sind jedoch in vielen deutschen Museen tabu.

Mann fotografiert sich selbst

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Selfie-Sticks können Objekte in Museen beschädigen. Foto: Gioia Forster/Archiv

Selfie-Sticks in den Staatlichen Museen zu Berlin nicht erlaubt

Die Stäbe zählen zu den «sperrigen und scharfkantigen Gegenständen», die in den Staatlichen Museen zu Berlin laut Benutzerordnung verboten sind. Auch in die Häuser der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen dürfen die Stangen, an denen Handys zum Fotografieren befestigt werden können, nicht mitgenommen werden. «Jeder spitze Gegenstand ist verboten, auch ein Regenschirm», sagte Pressesprecherin Tine Nehler in München.

Teleskopstab immer beliebter

Die künstlichen Armverlängerungen sind vor allem bei Touristen in aller Welt beliebt. Mit ihrer Hilfe gelingen Selbstporträts mit dem Handy besser. Inzwischen verkaufen Händler die Stäbe häufig auf Plätzen vor Sehenswürdigkeiten.

Schutz des Ausstellungsstücke hat Vorrang

Dutzende Museen in den USA haben den Selfie-Stick bereits verboten, zu ihnen gehören das Getty Center in Kalifornien oder das Museum of Modern Art in New York. Dabei geht es sowohl um den Schutz der kostbaren Ausstellungsobjekte als auch um die Sicherheit der Besucher. Auch wer die Vatikanischen Museen besuchen will, muss den Teleskopstab für sein Handy einpacken. In den Uffizien im italienischen Florenz dürfen Besucher seit Oktober ebenfalls nicht mehr mit Selfie-Sticks hantieren.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 10. März 2015 08:09 Uhr

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