Einer der ältesten Brandenburger soll Geheimnisse lüften

Einer der ältesten Brandenburger soll Geheimnisse lüften

Vom Fund eines mehr als 7000 Jahre alten Brandenburgers aus der Mittelsteinzeit erhofft sich die Wissenschaft neue Erkenntnisse über das Zusammenleben der Menschen in der Region. Das Skelett war 2008 vor dem Bau der neuen Erdgasleitung Opal in Rathsdorf (Märkisch-Oderland) entdeckt und in einem Block geborgen worden. «Das ist ein Glücksfall», sagte der Direktor des Landesamtes für Brandenburgische Denkmalpflege, Franz Schopper, am Mittwoch in Wünsdorf (Teltow-Fläming). Im Landesamt wird der Fund derzeit wissenschaftlich untersucht. Aus jener Epoche sind in Brandenburg nur knapp ein Dutzend Grabstätten bekannt, die aber kaum so gut erhalten sind.

Das Alter des Toten wird auf die mittlere Steinzeit datiert. Aus jener Epoche sind in Brandenburg nur etwa ein Dutzende Grabstätten bekannt, allerdings mit viel schlechter erhaltenen Knochen.
Unklar ist noch, ob der in dem Grab beigesetzte Mensch männlich oder weiblich war und in welchem Lebensjahr er starb. Für die Wissenschaft ist die Untersuchung des geborgenen Grabes von besonderem Interesse. Möglicherweise lebten in Brandenburg zur gleichen Zeit Jäger und Sammler, aber auch sesshafte Ackerbauern nebeneinander.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 5. März 2014 12:36 Uhr

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