Theaterpädagogik

Theaterpädagogische Weiterbildungslehrgänge

Grundlagenbildung Spielleiterin/ Spielleiter und Aufbaulehrgang Theaterpädagogin BuT

Die VHS Neukölln bietet seit 1998 in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt Neukölln und dem Kulturnetzwerk Neukölln eine insgesamt 1700 Unterrichtsstunden umfassende berufsbegleitende Weiterbildung zur Theaterpädagogin bzw. zum Theaterpädagogen an. Diese ist vom Bundesverband Theaterpädagogik e.V. (BuT) anerkannt und empfohlen. Die gesamte Weiterbildung gliedert sich in zwei Module, die aufeinander aufbauen

Teilnahmevoraussetzungen für die Grundlagenbildung

    Voraussetzung für die Teilnahme an der Spielleiter-Grundlagenbildung ist eine abgeschlossene Schulbildung (Hochschulreife nicht Bedingung) und die Teilnahme an einer Basiswerkstatt.

    Praktische Einführung in Methoden der Theaterpädagogik
    Basiswerkstatt für Interessierte an der Weiterbildung zur Spielleiterin/ zum Spielleiter
    In diesem eintägigen Workshop erhalten Sie einen praktischen Überblick über theaterpädagogische Methoden und Instrumente sowie einen kurzen Überblick über die Inhalte der sich anschließenden "Theaterpädagogischen Weiterbildung zur Spielleiterin/zum Spielleiter".
    Im Anschluss an den Praxisteil werden, falls gewünscht, ausführliche Informationen über den Aufbau der theaterpädagogischen Weiterbildungen an der VHS Neukölln und über mögliche Tätigkeitsfelder von Theaterpädagogen gegeben.

    Teilnahmevoraussetzungen für den Aufbau Theaterpädagogik

    Eine erfolgreich abgeschlossene anerkannte Spielleiterweiterbildung. Wird das Zertifikat angestrebt, so gelten folgende Voraussetzungen:

    • 90%ige Anwesenheit im Präsenzunterricht sowie erfolgreiche Absolvierung aller Ausbildungsteile
    • und eine abgeschlossene Ausbildung in einem künstlerischen oder pädagogischen Beruf,
    • oder eine Berufsausbildung und nachgewiesene langjährige pädagogische Praxis.
    Praktische Einführung in Methoden der Theaterpädagogik

    Basiswerkstatt für Interessierte an der Weiterbildung zur Spielleiterin/ zum Spielleiter.
    In diesem eintägigen Workshop erhalten Sie einen praktischen Überblick über theaterpädagogische Methoden und Instrumente sowie einen Einblick in die Arbeitsweise der Ausbildungsleiterinnen Theaterpädagogik der VHS Neukölln. Im Anschluss an den Praxisteil werden, falls gewünscht, ausführliche Informationen über den Aufbau der theaterpädagogischen Weiterbildungen an der VHS Neukölln und über mögliche Tätigkeitsfelder von Theaterpädagogen gegeben.

    Seitenanfang

    Das erste Modul

    Die Grundlagenbildung Spielleiter/in

    Die fünfzehnmonatige berufsbegleitende theaterpädagogische Grundlagenbildung nach den Richtlinien des Bundesverbandes Theaterpädagogik e.V. (BuT) bereitet Sie darauf vor, in Ihren jeweiligen Tätigkeitsfeldern mit eigenen Zielgruppen theaterpädagogisch zu arbeiten, z. B. in Schule, Kita, Freizeiteinrichtungen, Therapie- und Rehabilitationseinrichtungen, Einrichtungen der Erwachsenen- und Jugendbildung, Kultureinrichtungen oder in der eigenen Praxis.(Kommunikationstraining, Coaching, Gruppentherapie u.a.)

    Zielgruppen

    Menschen aus pädagogisch/therapeutischen, sozialpädagogischen oder kulturellen und künstlerischen Bereichen, aus den Feldern Service, Management und Organisationsentwicklung. Menschen, die ihre kommunikative und kreative Handlungskompetenz entwickeln möchten.

    Aufbau und Umfang

    Mindestens 600 UStd., davon 60 UStd. eigene Projektarbeit:

    • Ca. 43 regelmäßige Abendtermine à 5 UStd. pro Woche
    • 16 Wochenenden à 16 UStd. (von denen Sie mindestens 12 auswählen können) zum Erwerb unterschiedlicher theatraler und didaktischer Ausdrucksmittel und Techniken
    • Intensivphase (Bildungsurlaub) zur Erarbeitung einer Ensembleproduktion
    • 5 Aufführungen mit anschließendem Publikumsgespräch.

    Detaillierte Zeitpläne der aktuellen Weiterbildungen können angefordert werden.
    Geringfügige Änderungen sind möglich.

    Schwerpunkte der Weiterbildung sind

    Kommunikationstraining:

    • Erweiterung der Kontakt- und Kooperationsfähigkeit, Gruppendynamische Prozesse, Spielanlässe

    Methodik und Didaktik der Spielleitung:

    • vielfältige spielpädagogische Methoden kennen- und anwenden lernen

      Unterschiedliche theatrale Ausdrucksformen kennen lernen:

      • Körpertheater, Tanz, Figuren- und Maskenspiel u.a.

      Ensembleproduktion und -präsentation:

      • Von der Vorlage über Improvisation, Rollenarbeit und szenischer Schauspielarbeit zur öffentlichen Aufführung

      Kein Unterricht während der Schulferien.

      Abschluss

      Zertifikat Theaterpädagogische Grundlagenbildung (Spielleiter/in )

      Seitenanfang

      Das zweite Modul

      Aufbaufortbildung Theaterpädagoge BuT

      Die berufsbegleitende Aufbaufortbildung richtet sich an Teilnehmer/innen, die eine Grundlagenbildung zur Spielleiterin/ zum Spielleiter mit 600 Unterrichtsstundenerfolgreich abgeschlossen haben und jetzt anstreben, Theaterpädagogik als eigenständigen Beruf zu betreiben.
      Die ca. 2jährige Weiterbildung umfasst gemäß den BuT-Richtlinien mindestens 1100 Unterrichtsstunden inklusive Eigenarbeit (165 UStd.). Die Weiterbildung befähigt Sie, die vielfältigen Formen und Spielarten von Theater in den unterschiedlichsten Lern-, Arbeits- und Lebenszusammenhängen für unterschiedliche Zielgruppen einzusetzen: In der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit, in Einrichtungen der Kultur- und Freizeitpädagogik, am Theater, in Sozialarbeit, Sozialpädagogik und therapeutischen Arbeitsfeldern, im Gesundheitswesen, in Unternehmen, im Managementbereich.

      Aufbau und Umfang
      • Mindestens 1100 UStd., davon 165 UStd. eigene Projektarbeit
      • ca. 71 regelmäßige Abendtermine à 5 UStd./ Woche
      • 4 Intensivwochen (überwiegend in den Schulferien) mit Werkstattaufführungen und eigener Regiearbeit

      • ca. 15 Wochenenden à 16 UStd
      • Theaterpraktikum an staatlicher oder freier Bühne
      • Theaterpädagogisches Eigenprojekt

      Detaillierte Zeitpläne der aktuellen Weiterbildungen können angefordert werden.
      Geringfügige Änderungen sind möglich.

      Zentrale Themen der Weiterbildung sind

      Methodische und didaktische Grundlagen der Theaterpädagogik
      Spielanleitung (Vertiefung) und Improvisation
      Wege zur Aufführung (Improvisation, Arbeit auf der Grundlage literarischer und
      dramatischer Texte)
      Schauspielarbeit, Rollengestaltung
      Tanz- und Bewegungstheater
      Dramaturgie und szenisches Schreiben
      Theatergeschichte, Theater fremder Kulturen
      Inszenieren, Regietechniken
      Bühnenbild und Einsatz von Licht
      Figuren- und Maskentheater
      Marketing und Management

      Abschluss:

      Theaterpädagoge BuT

      Der Bundesverband Theaterpädagogik (BuT)

      fördert den Fachaustausch von annähernd 600 Mitgliedsinstitutionen aus allen Arbeitsfeldern der Theaterpädagogik. Er begleitet die Entwicklung der theaterpädagogischen Berufsbildung. Sein Ziel ist die Vergleichbarkeit der theaterpädagogischen Bildungsabschlüsse und damit die Sicherung der Qualität von Ausund Fortbildung. Er vertritt die Interessen der Theaterpädagogik in übergeordneten Institutionen wie dem Deutschen Kulturrat, der Bundesarbeitsgemeinschaft Spiel und Theater, dem Paritätischen Bildungswerk und anderer Gremien. Der BuT veranstaltet einmal jährlich eine Bundestagung als Forum der Selbstreflexion und der aktuellen Diskussion. Er ist Herausgeber der Fachzeitschrift „Korrespondenzen“ und organisiert das bundesweite, kontinuierlich stattfindende Fortbildungsprogramm „Multiplik“ für Theaterpädagogen/innen mit Dozenten aus dem In- und Ausland.


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