Stolpersteine

Foto von 3 Stolpersteinen mit Blumengebinde
Bild: BA M-H

Stolpersteine im Bezirk
Die im Gehweg vor dem früheren Wohnort eingelassenen Stolpersteine sollen an Opfer von Holocaust und Euthanasie in der Zeit des Nationalsozialismus erinnern. Sie sind 10 × 10 cm große aus Beton gegossene Steine mit eingelassener Messingtafel, in die eingraviert wird „Hier wohnte“, Namen, Jahrgang und Stichworte zum Schicksal eines einzelnen Menschen.

Foto Quelle: Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf

Der 1947 in Berlin geborene Kölner Bildhauer Gunter Demnig hat 1996 in Köln die ersten Stolpersteine verlegt, bis heute wurden in Deutschland ca. 4.000 solcher Steine gesetzt.
Die Verlegung der einzelnen Steine wird von Bürgern, Schulen, Initiativen etc. angeregt und auch finanziert. Ein Stolperstein kann für 120 Euro gestiftet werden. Ziel ist es, dass die Initiatoren sich mit dem Schicksal der jeweiligen Opfer durch eigene Recherchen auseinandersetzen. Das Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf fungiert hier als Koordinator des Verfahrens und Unterstützer bei historischen Recherchen.
Ansprechpartnerin ist die Leiterin des Museums, Dorothee Ifland, Alt-Marzahn 51, 12685 Berlin.
E-mail: info@museum-marzahn-hellersdorf.de

Weitere Informationen gibt es auch bei der Koordinierungsstelle „Stolpersteine“ für Berlin c/o Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Stauffenbergstr. 13 – 14, 10785 Berlin, Frau Frankenstein, Frau Kühne,
Tel.: 030/263989014, Fax.: 030/26995010, E-Mail
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