Feuerwehr-Ausnahmezustand: Umgestürzte Bäume, ein Verletzter

Feuerwehr-Ausnahmezustand: Umgestürzte Bäume, ein Verletzter

Nach heftigen Gewittern mit Sturmböen ist die Berliner Feuerwehr am Montag (20. Juli 2020) zu rund 300 zusätzlichen Einsätzen gerufen worden.

  • Bäume liegen auf Gleisen© dpa
    Symbolbild: Bäume liegen auf Gleisen
  • Gewitter in Berlin© dpa
    Glaser schauen sich die Glasfassade einer Bank im Gesundbrunnen an, die von einer Windböe regelrecht nach außen gedrückt worden war.
«Bei uns herrscht der Ausnahmezustand Wetter», sagte ein Sprecher am Nachmittag. Besonders der Nordosten der Hauptstadt sei betroffen. Wie in einer Schneise seien etliche Bäume umgestürzt.

Hilfe durch die Freiwillige Feuerwehr

Etwa eineinhalb Stunden nach dem Unwetter mussten noch etwa 90 Notrufe abgearbeitet werden. «Das wird uns noch Stunden beschäftigen», so der Sprecher. Vorerst müsse nach Dringlichkeit entschieden werden, nicht nach Eingang des Anrufes. Am Abend schrieb die Feuerwehr bei Twitter, dass Kräfte von neun Freiwilligen Feuerwehren zusätzlich im Einsatz waren, um die 300 Mehreinsätze zu bewältigen.

Umgestürzte Bäume, eingedrückte Glasfassade

In Lichterfelde stürzte laut Feuerwehr ein Baum auf ein Auto. Dabei sei der Fahrer verletzt worden. Auf Gleise der S-Bahnlinie S7 krachte in Marzahn nach Angaben der Berliner Verkehrsbetriebe ebenfalls ein Baum. Der Zugverkehr wurde zwischen Marzahn und Ahrensfelde zunächst unterbrochen. In Gesundbrunnen wurde die Glasfassade einer Bank von einer Windböe regelrecht nach außen gedrückt und ging zu Bruch.
Blitze über der Oberbaumbrücke
© dpa

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 21. Juli 2020