Sturmtief "Eberhard": Kaum Unwetter-Einsätze

Sturmtief "Eberhard": Kaum Unwetter-Einsätze

Das Sturmtief «Eberhard» hat am Wochenende Berlin weitestgehend verschont.

Ein Blaulicht

© dpa

Bei maximalen Windgeschwindigkeiten von rund 60 Kilometern pro Stunde gab es in der Hauptstadt laut Feuerwehr nur «wenige wetterbedingte Einsätze». Vor allem im Westen Deutschlands hatte das Sturmtief für Schäden und auch Einschränkungen im Zugverkehr gesorgt.

Eine Tote in Brandenburg

«Ein paar Bäume sind umgefallen, aber es ist nichts Dramatisches passiert», sagte ein Feuerwehrsprecher am Montag (11. März 2019). Verletzt worden sei niemand. Schlimmer erwischt hatte es Brandenburg: Bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometern pro Stunde im Süden kam eine 48-Jährige auf der Bundesstraße 169 bei Schraden (Landkreis Elbe-Elster) laut Polizei ums Leben - sie hatte wegen einer Sturmböe die Kontrolle über ihr Auto verloren.

Züge und Autos rollten ohne Probleme

In Berlin gab es dagegen weder im Straßen- noch im Bahnverkehr größere Probleme. Nur im Zugverkehr in Richtung Westdeutschland kam es zu Einschränkungen, weil die Bahn am Sonntagabend den Fernverkehr in NRW komplett eingestellt hatte.

Schnuddelwetter bleibt

Ungemütlich bleibt das Wetter auch in den nächsten Tagen. Nach einem Mix aus Regen- und Schneeschauern am Montag, soll es laut DWD am Dienstag bei Höchsttemperaturen von zehn Grad weiterregnen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 11. März 2019