Kaum witterungsbedingte Unfälle: Schneeverwehungen möglich

Kaum witterungsbedingte Unfälle: Schneeverwehungen möglich

Die vorübergehende Rückkehr des Winters hat in der Region Berlin-Brandenburg zum Wochenende den Verkehr nicht gravierend behindert.

Vereistes Auto

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Das teilten die Lagedienste der Polizei am Samstagmorgen in Berlin und Potsdam übereinstimmend mit. Eine Ausnahme war ein Unfall auf der Autobahn 2 zwischen den Anschlussstellen Wollin und Ziesar. Dort fuhren zwei Lastwagen gegen 7.00 Uhr glättebedingt in Leitplanken, wobei mindestens ein Mensch verletzt wurde. Die dreispurige Autobahn wurde daraufhin in Richtung Magdeburg voll gesperrt. Beide Laster würden abgeschleppt, sagte ein Polizeisprecher. Der Schaden gehe vermutlich «in die Tausende».
Landesweit zählte die Brandenburger Polizei am Freitag rund 250 Verkehrsunfälle, bei denen 26 Menschen verletzt wurden. In 228 Fällen sei es zu Sachschäden gekommen.
Vor allem in Südbrandenburg schneite es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes in der Nacht zum Samstag - lokal bis zu fünf Zentimetern Höhe. Durch Windböen aus nordöstlicher Richtung könne es stellenweise im Landkreis Elbe-Elster und in der Niederlausitz zu Schneeverwehungen kommen, sagte die Meteorologin Helga Scheef.
Wo die Sonne den Schnee antaue, drohe später durch Frost Glättegefahr. Für die Nacht zum Sonntag sagte Scheef Temperaturen von bis zu minus zehn Grad voraus. Für die bittere Kälte sei das über Nordeuropa lagernde Hoch «Irenäus» mit seinem trockenen Nordostwind verantwortlich.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 17. März 2018