Schneematsch und Glätte führen zu Unfällen

Schneematsch und Glätte führen zu Unfällen

Das Winterwetter bringt den Berufsverkehr teilweise gefährlich ins Rutschen. In Brandenburg gibt es sogar Verletzte.

Winterdienst auf der A 19

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Auf der A 19 bei Wittstock ist der Winterdienst im Einsatz. Foto: Bernd Wüstneck/Archiv

Berlin (dpa/bb) - Eisglätte und Schnee haben in Berlin und Brandenburg vereinzelt erhebliche Probleme auf den Straßen verursacht. Die Polizei in Brandenburg zählte am Dienstag bis zum Mittag 53 wetterbedingte Unfälle mit acht Verletzten. Schwerpunkt sei der östliche Teil des Landes mit den Landkreisen Uckermark, Barnim, Märkisch-Oderland, Oder-Spree und der Stadt Frankfurt (Oder). Dort ereigneten sich seit Mitternacht mehr als die Hälfte der Unfälle.
Mehr Zeit einplanen mussten Autofahrer auf der Autobahn 11 bei Bernau in Richtung Berlin: Dort dauerte die Bergung eines mit Holz beladenen Lastwagens auch noch am Dienstagmittag an. Bereits am Montagabend waren an der Stelle zwei Lkw ineinander gefahren. Ein Fahrer wurde dabei eingeklemmt und schwer verletzt.
In Berlin ereigneten sich laut Polizei bis Dienstagmorgen, 9.00 Uhr, 76 Unfälle. Wie viele davon auf das Winterwetter zurückzuführen sind, lasse sich noch nicht sagen. «Für eine große Stadt wie Berlin ist das nicht übermäßig viel», sagte eine Polizeisprecherin am Dienstagmittag. Die Berliner Stadtreinigung (BSR) war seit der Nacht mit Räum- und Streufahrzeugen in der Hauptstadt unterwegs.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 31. Januar 2017