Eisbären-Nachwuchs ist richtig moppelig geworden

Eisbären-Nachwuchs ist richtig moppelig geworden

Über die Feiertage hat auch Berlins Eisbärenbaby im Tierpark an Gewicht zugelegt.

Eisbärbaby im Tierpark Berlin

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Ein Eisbärbaby liegt neben seiner Mutter Tonja und schläft. Foto: Tierpark Berlin/Archiv

Das vier Wochen alte Jungtier sei richtig moppelig geworden, sagte Eisbären-Kurator Florian Sicks am 28 Dezember 2018. Der Nachwuchs werde auch immer aktiver.

Der kritische erste Monat fast überstanden

Nach einem Monat hat das Jungtier, geboren am 1. Dezember, die erste kritische Zeit überstanden. Über den Berg ist der Mini-Eisbär damit aber noch nicht. Die Tiere werden sehr unreif geboren - klein wie Meerschweinchen, taub und blind. Auch in freier Natur überlebt rund die Hälfte der Jungen die ersten Monate nicht. Berlins liebevolle Eisbärenmutter Tonja hat in den vergangenen Jahren ihre beiden ersten Würfe verloren.

Besucher sehen die Eisbären erst im Frühjahr

Dementsprechend groß ist immer noch die Anspannung im Tierpark. Die Wurfbox wird weiter rund um die Uhr mit Kameras und Mikrofonen überwacht. Und der größte Wunsch fürs neue Jahr lautet: ein gesundes und munteres Eisbärenbaby. Doch erst in einem Monat wollen Tierärzte und Pfleger sich dem Jungen das erste Mal für eine Untersuchung nähern - vorher gibt es keinen direkten Kontakt. Für Tierpark-Besucher sind die Eisbären erst im Frühjahr wieder zu sehen, wenn sie die Wurfhöhle verlassen.
Eisbärenbaby im Tierpark
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Eisbärenbaby im Tierpark

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 28. Dezember 2018