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Ensemble NUNOYZ

01.09.2019

Foto für Programm NUNOYZ
Bild: MS Fanny Hensel

Wabi-Sabi – Blume der Zeit

Der Begriff Wabi-Sabi aus der japanischen Ästhetik ist Ausgangspunkt für ein Programm mit improvisierter Echtzeitmusik. Das Vergängliche, die Schönheit des sich Zersetzenden, des Überwucherns und der Patina sind zentrale Motive dieses Projekts.
Filme und Bilder entsprechender Strukturen und Gegenstände (Moos auf Grabsteinen, Efeu, Patina, verrottendes Holz, zerfallenes Gestein etc.) werden zu „lebenden Partituren“ in Form von Filmprojektionen montiert, die im Konzert den strukturellen Rahmen für die freie Improvisation bilden und dem Hörer eine zusätzliche visuelle Ebene bieten.
Musik als „reine Vergänglichkeit“ wird durch diesen Kontext in ihrem ureigensten Wesen erfahrbar.

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Über NUNOYZ:

2015 fand sich das fünfköpfige Ensemble zur gemeinsamen Erforschung spontaner Musik zusammen.
Die Musiker*innen haben in erster Linie einen „klassischen“ Background und grenzen sich damit ab von gängigen Idiomen des „free Jazz“; nunoyz steht für dem Klang Raum gebende Musik, die ein Hören in die Tiefe ermöglicht.
Die Echtzeit-Kompositionen spiegeln die Erfahrungen der Musiker*innen mit Neuer Musik, traditioneller Weltmusik und ständiger Experimentierfreude an Klang und Geräusch wider.

NUNOYZ sind:
Sandra von Doering/Vorndamm: Blockflöten
Karen Lorenz: Viola
Edgar Petri: Violine
Nils Günther: (präpariertes) Klavier
Michael Benter: Kontrabass

Termin: So., den 1. September 2019, 16 Uhr
Ort: Konzertsaal der Zweigstelle Mitte, Wallstr. 42, 10179 Berlin
Eintritt frei

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