Musikfestival «Crescendo» als Zeichen gegen die Pandemie

Musikfestival «Crescendo» als Zeichen gegen die Pandemie

Ein Lebenszeichen aus der Musikwelt: Mit dem Festival «Crescendo» will die Universität der Künste (UdK) Berlin das Warten auf die Rückkehr Live-Konzerte verkürzen.

Universität der Künste - Hardenbergstaße

© RN/BerlinOnline

Ab diesem Freitag bietet die UdK bis 5. Juni rund 20 Konzerte und Meisterkurse von Ensembles wie die Zwölf Cellisten der Berliner Philharmoniker und die Stargeigerin Lisa Batiashvili im kostenlosen Videostream an. Die Hochschule wolle damit eine Zeichen mit der Corona-Pandemie belasteten Kulturwelt setzen, sagten die Festivalleiter, der Pianist Markus Groh und der Cellist Konstantin Heidrich, am 19. Mai 2021.
«Betörende Natur» - unter diesem Motto wolle das Festival einen Bogen zum Werk Ludwig van Beethovens (1770-1827) schlagen. Zum Auftakt spielt das Hochschulorchester unter der Leitung des Dirigenten Reinhard Goebel unter anderem Beethovens 6. Symphonie («Pastorale»). UdK-Dozenten und Studenten führen an vier Abenden alle Beethoven-Sonaten für Klavier und Violine auf.
Schüler, ehemalige Studenten und Kollegen des jüngsten gestorbenen Cellisten Wolfgang Boettcher, Mitbegründer der Zwölf Cellisten, wollen ein Konzert in dessen Erinnerung spielen. Auch das aus UdK-Studenten gebildete vision string quartet, eines der zur Zeit erfolgreichsten jungen Kammermusikensembles auf, tritt auf.
Weiterbildung
© fizkes - stock.adobe.com

Livestreams und Online-Events

Konzerthäuser, Theater, Sportvereine und Bildungseinrichtungen haben die Herausforderung angenommen, die Berliner Bevölkerung trotz Social Distancing mit Kultur- und Lehrangeboten zu versorgen. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 19. Mai 2021 15:35 Uhr

Weitere Nachrichten aus Kultur & Events