Stadtteilbibliothek Heinrich von Kleist

Blick auf die Eingangstür der Bibliothek

Schließung wegen Baumaßnahmen vom 12.09. - 31.12.2022

Schon lange gibt es Bemühungen, in der Bibliothek eine Besuchertoilette einzubauen. Nun werden die Pläne konkret, ab Mitte September beginnen die Bauarbeiten. Sie sind verbunden mit Räumarbeiten, um Baufreiheit zu schaffen und danach die Bibliothek in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Voraussichtlich muss die Bibliothek deswegen bis Ende des Jahres geschlossen bleiben.

Unsere Bibliothek befindet sich seit 1994 an ihrem Standort.
Als stadtteilnahes Kommunikations- und Informationszentrum für Bewohnerinnen und Bewohner aller Altersstufen des Stadtteils Marzahn NordWest liegen die Schwerpunkte unserer Arbeit bei der intensiven Kinderbibliotheksarbeit, der Leseförderung sowie die Bereitstellung von Medien für die Bewältigung des Alltags und die Freizeitgestaltung von Familien und älteren Menschen.

Wir bieten regelmäßige Veranstaltungen innerhalb der Veranstaltungsreihe “Live bei Kleist” wie Lesungen, Führungen und Ausstellungen für alle Besuchergruppen an.

Es stehen Lese- und Arbeitsplätze, ein Fotokopierer und ein Computer für die Onlinerecherche zur Verfügung.

Die Bibliothek hat einen behindertengerechten Zugang.

Die Bibliothek wurde im Jahre 2010 und 2012 mit insgesamt 26.500 EUR durch die Europäische Union und das Land Berlin im Rahmen des Programms “Zukunftsinitiative Stadtteil”, Teilprogramm “Soziale Stadt” gefördert.

Unser Angebot

In hellen Räumen bietet Ihnen unsere Bibliothek auf 230 qm Fläche ca. 18.000 Medien an.

Romane, Sachbücher, Kinderbücher, Hörbücher, DVDs, CDs, Brettspiele, 16 laufend gehaltene Zeitschriften, 1 Berliner Tageszeitung, Titel der aktuellen “Spiegel”-Bestseller-Liste sowie Bücher in vietnamesischer und russischer Sprache stehen zur Verfügung.
NEU: Verleih von Tonies

Ergänzend bieten wir:

  • Einführung in die Bibliotheksbenutzung
  • Veranstaltungen zur Leseförderung für Kitagruppen und Grundschulklassen
  • Unterstützung bei Schulprojekten
  • Recherchehilfen
  • Einführung in den Computerkatalog für alle
  • Bücherbringedienst für Senioren und Menschen mit eingeschränkter Mobilität, die im Stadtteil wohnen

Virtueller Rundgang

Der Kurzfilm wurde letztes Jahr im Rahmen des ARIS-Projekts von Jugendlichen hier im Stadteil gedreht unter dem Motto „Jugendliche filmen ihren Stadtteil“.

Gemeinsam statt einsam

Man ist nie zu alt, um glücklich zu sein!
In Marzahn Nordwest wurde im Rahmen des Stadtteil-Projektes “Gemeinsam statt einsam” eine 20-minütige Dokumentation gedreht, die über die Arbeit, die Beteiligten und die Ziele des Projekts berichtet. Auch die Heinrich-von-Kleist-Bibliothek hat sich in dieses Projekt aktiv eingebracht. Ab Minute 9,1 ist sie im Film zu sehen. Ein beeindruckender Film!
Dokumentationsfilm

Porträt der Bibliothek in der Zeitung LichtenbergMarzahn+

In der Online-Zeitung LiMa+ ist ein wunderbarer Artikel über die Kleist-Bibliothek erschienen, geschrieben von Birgitt Eltzel. Unbedingt lesenswert – das Engagement unserer Kolleginnen auf den Punkt gebracht.

Mehr Bücher für Lücke-Kinder

In einer Aktion aus Mitteln des Bundes und der Landes Berlin im Programm „Soziale Stadt“ hat die Bibliothek „Heinrich von Kleist“ 1.500,00€ Fördermittel erhalten, um den Buchbestand für die 9 bis 14jährigen Kinder aufzustocken und auszubauen. Diese Kinder waren schon als Vorschulkinder hier in der Bibliothek und sind mit den Jahren natürlich älter geworden. Bisher existierte für diese Altersgruppe noch kein spezielles Angebot und wir konnten mit Hilfe des Projektes schnell neue Medien anschaffen, ohne diese Kinder zu verlieren, ganz im Gegenteil. In diesem Alter werden sie in der Freizeit unabhängiger vom Elternhaus und bringen beim Bibliotheksbesuch auch Freunde mit und fungieren so als Multiplikatoren für Kinder, die bisher noch nicht bei uns waren. Die Anschaffung der Titel orientierte sich an den Bedürfnissen und Wünschen der Kinder, die sie bei ihren Bibliotheksbesuchen äußerten. Eine große Rolle spielten dabei auch Mangas, deren Bestand wir auch in diesem Jahr bei der Anschaffung stark berücksichtigen.
Die Medien wurden entsprechend des Antrags präsentiert und beworben, Veranstaltungen mussten wegen Corona entfallen. Die Ausleihzahlen sind gut und die Anmeldezahlen von Kindern dieser Altersgruppe gestiegen.

Unsere Bibliothek bei Facebook

Heinrich von Kleist

Geboren am 10.10.1777 in Frankfurt Oder, war er ein deutscher Dramatiker, Erzähler, Lyriker und Publizist.

Kleists Dramen und Erzählungen haben oft die Widersprüche in der gesellschaftlichen Realität zum Thema.

Bekannt ist er vor allem für das “Das Käthchen von Heilbronn”, “Der zerbrochene Krug”, “Amphitryon”, “Penthesilea”, “Michael Kohlhaas” und “Die Marquise von O”.

In seinem Leben blieb Kleist, der sich gegen Zwänge und Inhumanität wandte, ein Außenseiter.

Verarmt und verkannt, nahm er sich gemeinsam mit der befreundeten Henriette Vogel am 21.11.1811 in Berlin am kleinen Wannensee, das Leben.

Bücher in ukrainischer Sprache

Aktuell stehen in der Stadtteilbibliothek “Heinrich von Kleist” Bücher in ukrainischer Sprache zur Ausleihe bereit, darunter viele Kinderbücher sowie Bücher des frisch gekürten Friedenspreisträgers des Deutschen Buchhandels, Serhij Zhadan.
Möglich wurde dies mit Hilfe des Vereins IWEK e.V., der Initiative für Wissensaustausch, Empowerment und Kultur als der Teil Allianz Ukrainischer Organisationen und der Initiative von Danylo Poliluev-Schmidt sowie Sergii Sukhanov, bei denen wir uns ganz herzlich für die großzügige Bücherspende bedanken.
IWEK e.V. gestaltet kulturelle, politische, soziale, bildungsbezogene und wissenschaftliche Projekte und steht Menschen, die die Ukraine verlassen mussten beratend und helfend zur Seite.

  • drei Bücher in ukrainischer Sprache
  • Regal mit einem Schild "Bücher in ukrainischer Sprache"
  • Regal mit ukrainischen Büchern
  • Regal mit einem Schild "Bücher in ukrainischer Sprache" 2
  • Buch mit Friedenstaube

So gemütlich sieht´s hier aus:

  • Die Bibliotheksleiterin Frau Georgi nimmt das Geschenk Leseraupe anlässlich des 20. Jubiläums der Bibliothek in Empfang. Die Leseraupe besteht aus ganz vielen selbsgefertigten Sitz-Kissen mit Beinen, die zusammengelegt eine bunte Raupe ergibt. Frau Georgi hält gerade ein Kissen hoch und zeigt es den Gästen.
  • Präsentationswand mit Büchern
  • Regale mit Mangas und Plakaten
  • Regale, davor eine grüne Sitzgruppe
  • Grüne Sofalandschaft mit Tisch
  • Tisch mit Mangas
  • Kinderbuchregal mit Tierbüchern, sortiert nach Tierart
  • Regal mit Tierbüchern für Kinder, sortiert nach Tierart. Bilder der Tiere erleichtern das Finden.
  • Bücher über Bienen mit einem Schild, auf dem eine Biene stilisiert ist
  • Autor vor Publikum
  • Vietnamesische Literatur steht zur Ausleihe bereit für diejenigen Besucher, die Bücher in ihrer Muttersprache lesen möchten.
  • Der Eingang zur Bibliothek ist zu sehen. Auf einer Bank vor der Tür sitzt eub großer Teddybär mit einem Buch im Arm. Ein Rollup steht daneben, auf dem steht: "Bibliothek ist anders".
  • Blick auf die Verbuchungsautomaten, an denen Besucher stehen. Rechts im Bild sind die Neuerwerbungen und Regale mit CDs.
  • Zu sehen ist :„Cage um 12 in Marzahn“: Maurice de Martin liest John Cage und Reinhold Friedl spielt Toy-Piano. Auftakt des 13. Internationalen Literaturfestivals Berlin bild
  • Im Foto sind Bücher in russischer Sprache zu sehen, die ausgeliehen werden können.
  • Blick auf einen teil des Kinderbereiches. Auf dem Tisch liegen Medien aus. Der Teddy sitzt daneben. Im Hintergrund stehen Regale mit Kinderbüchern.
  • Die Eingangstür zur Bibliothek am Abend. Vor der Tür stehen Bücherwagen mit Büchern, die gegen zu Gunsten des Fördervereins Spende abgegeben werden.

leider wissen das nicht alle zu schätzen...

Die unendliche Geschichte, aber diesmal leider nicht von Michael Ende: Seit August vergeht kaum eine Woche, in der Vandalen in der Nacht zu ihrem Vergnügen die Scheiben der Bibliothek zerstören. Die Polizisten unseres Stadtbezirks sind inzwischen unsere treusten Stammgäste. Liebe Nachbarn wir bitten um eure Mithilfe, wer zufällig etwas hört oder sieht, der rufe bitte die Polizei. Vielleicht können die Hundebesitzer unter euch die abendliche Runde zufällig an der Bibliothek vorbeiführen.