Stadtteilbibliothek Erich Weinert

Die Eingangstür der Bibliothek ist mit einem Sonnenschirm, einen Aufsteller und einem Rollup mit dem Slogan "Bibliothek ist anders" umrahmt. Über die Fensterfront hinweg stehen die Worte "Bibliothek" und das Logo weithin sichtbar.
Bild: Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin

Wegen Elektroarbeiten vom 07. – 08.12.2020 geschlossen!

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1979 in ersten Plänen des Architekten Wolf-Rüdiger Eisentraut konzipiert, wurde die Stadtteilbibliothek Erich Weinert am 1. Juli 1982 eröffnet. Innerhalb von drei Jahren entstand in für damalige Zeit sehr moderner und geradezu revolutionärer Bauweise ein Skelettbau mit sehr unkonventioneller Raumaufteilung auf drei Ebenen mit freiliegenden Decken. Diese wurden bewusst sehr technisch gestaltet mit sichtbarer Lüftungsanlage. Auf 765 m² inklusive Lesegarten war das der erste Bibliotheksneubau in Marzahn. Die Klinkerbauweise setzt sich vom Äußeren des Gebäudes bis ins Innere fort.
Die damalige Hauptbibliothek Marzahns entwickelte sich in Windeseile zur zweitstärksten Bibliothek in Ost-Berlin. Ca. 15 Mitarbeiter, bis Ende der 80er Jahre mehr als 30 Öffnungsstunden pro Woche und die einzige Artothek im Stadtbezirk waren eine gute Voraussetzung für eine starke Leistung.

2012 wurde die Immobilie an einen privaten Vermieter verkauft.
Seitdem wurde der Kinderbereich neu gestaltet, 2019 eine Kundentoilette eingebaut und für 2020 der Einbau eines Personenaufzuges geplant.

Die Bibliothek hat einen Gesamtbestand von 40.000 Medieneinheiten.

Dazu gehören:
  • 28.000 Bücher
  • 7.000 CDs
  • 4.000 DVDs
  • 1.400 Zeitschriften
  • 750 Medienkombinationen und Software

Für die Besucherinnen und Besucher bieten wir schöne Literatur und bei der Sachliteratur vor allem Ratgeber an. Für junge Familien gibt es Bücher für Leseanfänger und Vorlesebücher.

Die Bibliothek lädt Schulen und Kitas zu Einführungen in die Bibliotheksbenutzung und zu Veranstaltungen ein. Täglich sind Kindergruppen vor Öffnung der Bibliothek bei uns und lernen, wie man in der Bibliothek die Medien findet. Immer wird eine Geschichte vorgelesen, damit der Besuch auch Spaß macht.

Zwei Skulpturen des Künstlers Hans Ticha befinden sich in der Bibliothek. Er gilt als einziger Pop-Art-Künstler der DDR.

Schauen Sie doch einfach bei uns vorbei…
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Übrigens: Wenn Sie einen lebendigen Einblick bekommen möchten in die damalige Baustelle des Wohngebietes rund um den Springpfuhl, leihen Sie sich in der Bibliothek des Film “Insel der Schwäne” aus. Schauplatz des Films ist genau dieses mittlerweile historisch gewachsene Bauensemble des “neuen” Marzahn.