Berlin: 300 archäologische Exponate aus MV bei großer Schau

Berlin: 300 archäologische Exponate aus MV bei großer Schau

Bei der großen Archäologie-Sonderausstellung «Bewegte Zeiten» in Berlin mit den wichtigsten Funden aus ganz Deutschland sind mehr als 300 Exponate aus Mecklenburg-Vorpommern zu sehen.

Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland

© dpa

Ausstellungsbesucher betrachten eine Spundwand aus dem 1. Jh. n. Chr., die in der Ausstellung "Bewegte Zeiten.

Dies teilte das Bildungsministerium in Schwerin am 02. Januar 2019 mit. Die Schau schließt am Sonntag nach rund dreimonatiger Dauer im Martin-Gropius-Bau ihre Pforten. Sie vereint die spektakulärsten Funde aus den vergangenen 20 Jahren in Deutschland. Rund 100 000 Besucher seien bislang gezählt worden.

«Bewegte Zeiten» zeigt Stücke aus dem Tollensetal

«Archäologische Schätze aus Mecklenburg-Vorpommern sind neben der Himmelsscheibe von Nebra zu entdecken. Das zeigt, in welcher Liga wir spielen», sagte Bildungsministerin Birgit Hesse (SPD). Vor allem die Funde aus dem Tollensetal hätten in der Ausstellung viele Besucherblicke auf sich gezogen. Im Tollensetal ereignete sich vor gut 3000 Jahren eine große bronzezeitliche Schlacht. Die Ausgrabungsstätte gilt als das älteste bekannte Schlachtfeld in Europa.

Archäologisches Landesmuseum könnte in Rostock enstehen

Mecklenburg-Vorpommern verfügt bislang nicht über ein Archäologisches Landesmuseum, in dem die wichtigsten Funde des Landes dauerhaft und im landesgeschichtlichen Zusammenhang präsentiert werden. Es gibt Pläne, ein solches Museum in Rostock zu errichten.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 2. Januar 2019 16:01 Uhr

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