«Zellkultur»: Kunst im ehemaligen Gefängnis Köpenick

«Zellkultur»: Kunst im ehemaligen Gefängnis Köpenick

Durch das Guckloch einer Zelle im ehemaligen Untersuchungsgefängnis Köpenick ist ein Gemälde zu erkennen: Ein Auge, das den Beobachter anzustarren scheint.

Kunstausstellung im ehemaligen DDR-Gefängnis

© dpa

Durch das Gucklock einer Zelle der ehemaligen Untersuchungshaftanstalt Köpenick ist ein Gemälde zu erkennen.

Das Werk ist Teil der Ausstellung «Zellkultur» des Künstlers Gerald Steenweg und ab 9. September in den original erhaltenen Zellen des früheren DDR-Gefängnisses zu sehen. Mit der Ausstellungseröffnung am kommenden Sonntag macht der gemeinnützige Verein Kunst, Kultur und Kreativität (KuKuK) Berlin e.V. die Räume erneut für die Öffentlichkeit zugänglich.
Die aktuellen Malereien des Künstlers Gerald Steenweg passen thematisch zum Ausstellungsort: Seine Figuren leben wie in Zellen. «Sie müssten nur diese manchmal unsinnigen Konventionen durchbrechen, stattdessen handeln sie in ihren geschlossenen Räumen, Wand an Wand und doch völlig unverbunden», sagt Steenweg.
Die Ausstellung wird von Veranstaltungen wie einer Taschenlampenführung, einer Diskussion mit Häftlingen aus DDR-Zeiten und Kunstprojektionen auf die Fassade begleitet und kann bis zum 3. Oktober besucht werden.

Zellkultur

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 7. September 2018