Brandenburger Kliniken bereiten sich auf Omikron-Welle vor

Brandenburger Kliniken bereiten sich auf Omikron-Welle vor

In Brandenburg bereiten sich Krankenhäuser auf eine mögliche Notlage wegen der Omikron-Virusvariante vor.

Klinikum Ernst von Bergmann

© dpa

Ein Schild mit der Aufschrift „Ernst von Bergmann Klinikum“ steht vor dem Eingang des Krankenhauses.

«Erste Modellierungen zeigen, dass wohl Mitte bis Ende Januar auf Grund der Verbreitung der Omikron-Variante mit steigenden Hospitalisierungszahlen zu rechnen ist», sagte der Sprecher der Geschäftsführung des Klinikums Ernst von Bergmann in Potsdam, Hans-Ulrich Schmidt. Derzeit sei die Lage stabil. Das Krankenhaus ist das größte in Potsdam. Es betreibt dort nach eigenen Angaben rund 1100 Betten.
Zu den besten Vorbereitungen zählt die Klinik einen hohen Anteil zweifach-geimpfter Mitarbeiter von über 90 Prozent und stetige Booster-Impfungen. Außerdem würden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anderer Bereiche auf Covid-Stationen trainiert, um insbesondere auf Covid-Intensivstationen zu helfen, wenn dort Personal ausfallen sollte. «Wenn die Fallzahlen weiter steigen oder es zu einem erhöhten Personalausfall kommen sollte, hätte dies zur Folge, dass weitere Versorgungsbereiche und auch OP-Kapazitäten weiter eingeschränkt werden müssen», sagte Schmidt.
Das Carl-Thiem-Klinikum (CTK) in Cottbus bereitet sich nach eigenen Angaben ebenfalls intensiv auf die Omikron-Welle vor. «Wir haben geplant, welche zusätzlichen Stationen bei Bedarf für die Versorgung von Covid-Patienten herangezogen werden», sagte eine Sprecherin. «Zudem haben wir unsere Materialvorräte, was zum Beispiel Schutzausrüstung angeht, aufgestockt.» Das CTK, ein akademisches Lehrkrankenhaus der Berliner Charité, hat nach eigenen Angaben rund 1200 Betten.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 28. Dezember 2021 14:31 Uhr

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