Brandenburger Polizei zählt bisher 18 Taser-Einsätze

Brandenburger Polizei zählt bisher 18 Taser-Einsätze

Die Polizei hat in Brandenburg in diesem Jahr bisher in 18 Fällen einen Elektroschocker eingesetzt. Das teilte das Innenministerium der Deutschen Presse-Agentur mit. Die Polizei testet die Distanz-Elektroimpulsgeräte erst seit diesem Jahr.

Taser

© dpa

Ein Polizeibeamter hält einen Taser in der Hand.

Der Probelauf war am 1. März in der Polizeiinspektion Elbe-Elster und am 1. Juni in der Dritten Hundertschaft der Bereitschaftspolizei in Cottbus gestartet. Zunächst wurden nach Polizeiangaben 27 Geräte angeschafft. Beamte nutzten das Gerät zum Beispiel im August bei einem nächtlichen Einsatz in einer Wohnung in Finsterwalde (Landkreis Elbe-Elster) gegen einen Angreifer.
Die Polizei hat mit den Elektroschockern nach eigenen Worten bisher gute Erfahrungen gemacht: «Es sind sehr gute Einsatzmittel, gerade weil es die Distanz überwindet zwischen dem Schlagstock und der Schusswaffe», sagte Sprecher Mario Heinemann vom Polizeipräsidium Brandenburg. Die Geräte würden verhältnismäßig eingesetzt. Nach Abschluss des Probelaufs und einer anschließenden Auswertung entscheidet das Innenministerium über die Anschaffung.
Mit dem Elektroschocker, der optisch einer Pistole ähnelt, wird ein Täter mehrere Sekunden lang über einen Stromimpuls handlungsunfähig gemacht. Damit sollen Polizisten einen Angreifer auf Distanz halten können - ohne das Risiko einer tödlichen Verletzung.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 27. Dezember 2021 12:50 Uhr

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