Weidauer bleibt bei Turbine: Kampfansage an Spitzenreiter

Weidauer bleibt bei Turbine: Kampfansage an Spitzenreiter

Hinter Sophie Weidauer liegt ein fast perfektes Wochenende. Erst schaffte die 19 Jahre alte Offensivspielerin mit Turbine Potsdam gegen Meister Bayern München ein 1:1, danach verlängerte sie ihren Vertrag bei den Brandenburgerinnen. «Ich fühle mich aktuell sehr wohl in Potsdam», sagte die U20-Nationalspielerin, die in dieser Saison viermal traf und ergänzte: «Ich merke, dass ich einen Entwicklungssprung mache und möchte das gerne unter den guten Bedingungen, die ich hier vorfinde, fortsetzen.»

Seit nunmehr acht Spielen ist Weidauer zusammen mit Turbine in der Bundesliga ungeschlagen. «Wir wachsen immer mehr als Team zusammen, dass merkt man von Spiel zu Spiel mehr auf dem Platz», sagte Weidauer. Trotz des achtbaren Unentschiedens, dem dritten in Folge, gegen den Tabellenzweiten München war die gelernte Stürmerin, die unter Trainer Sofian Chahed auch schon mal als Außenverteidigerin aushelfen musste, nicht ganz mit der Ausbeute zufrieden. «Ich glaube drei Punkte wären durch unseren Kampfgeist und Leidenschaft für uns auch sehr verdient gewesen. Aber dafür belohnen wir uns am nächsten Wochenende», sagte Weidauer.
An diesem Sonntag (16.00 Uhr/Magentasport) kommt zum Auftakt der Rückrunde dann Tabellenführer VfL Wolfsburg nach Potsdam. Gegen die Wölfinen zeigt sich nicht nur Weidauer mutig: «Ich habe keine Lust mehr auf Unentschieden, da bin ich offen und ehrlich, und ich möchte gegen den VfL gewinnen.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 13. Dezember 2021 11:16 Uhr

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