Nach Niederlagen: Auf Netzhoppers warten zwei dicke Brocken

Nach Niederlagen: Auf Netzhoppers warten zwei dicke Brocken

Der Volleyball-Bundesligist Netzhoppers KW-Bestensee sucht nach Wegen aus seinem Formtief. «Wir müssen einfach wieder zu unserem Spiel finden, selbstbewusst sein und die einfachen Dinge gut machen», rät Mannschaftskapitän Mario Schmidgall. Dieses Vorhaben setzten die Brandenburger bei ihrer 1:3 (25:23, 18:25, 22:25, 18:25)-Niederlage bei der SVG Lüneburg am Sonntag nur im ersten Satz um. Nach verheißungsvollem Saisonstart gelang der Mannschaft in den letzten sechs Bundesligaspielen nur noch ein einziger Sieg.

In den nächsten beiden Partien warten nun ganz dicke Brocken auf das Team von Trainer Tomasz Wasilkowski. Am Samstag gastieren die Netzhoppers beim noch ungeschlagenen Tabellenführer Berlin Volleys. Für den 22. Dezember neu angesetzt wurde das Nachholspiel beim Pokalsieger United Volleys Frankfurt. Die Partie war am 21. November abgesetzt worden, weil mehrere Spieler der Netzhoppers wegen Corona-Infektionen in Quarantäne mussten.
Vor den 325 Zuschauern in Lüneburg deuteten die Netzhoppers zumindest im ersten Satz an, dass sie besser sind, als es durch ihren achten und vorletzten Tabellenplatz derzeit den Eindruck macht. Doch die Mannschaft konnte ihr Niveau nicht halten. «Wir müssen wieder dahinkommen, dass wir in schwierigen Situationen die richtigen Entscheidungen treffen», sagte Schmidgall.
In manchen Szenen fehlte den Netzhoppers einfach nur die Geduld, um solide vorgetragene Angriffe erfolgreich abzuschließen. «Wir haben auch die langen Ballwechsel für uns entschieden», freute sich Lüneburgs Trainer Stefan Hübner hinterher.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 13. Dezember 2021 09:30 Uhr

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